avopmap - Golf 1 Cabrio Sportline

  • Zeige mal, wie sowas ohne geht. Ist ein 1er Passat, Rep-Bleche sind Handarbeit.

    Für den Typ 32 bräuchte ich auch noch Bleche…

    Hast Du Lust, welche anzufertigen? ;)

  • Ist schon traurig, dass heute keiner mehr vernünftig Ausbeulen lernt. Alles wird mit Spachtel zugeschmaddert.

    Es gibt bestimmt noch einige Spezis die da Bock drauf haben aber leider zahlt denen das keiner.

    Markus


    "Ein intelligenter Mensch ist manchmal gezwungen, sich zu betrinken, um Zeit mit Narren zu verbringen."Ernest Hemingway


    Mein Classic-Line


  • Um an da durchzufaulen braucht es keinen Unfallschaden. ;) Hab letzten Winter auch beide Endspitzen mit Teilen des Abschlussbleches rekonstruiert und es hat auch als kleines Rostbläschen angefangen...

  • Die rostige Partie wurde herausgeschnitten und ein neues Blech angefertigt. Wenn man es nicht weiß sieht man das jetzt nicht mehr.
    Die Endspitze war übrigens auch durchgerostet, wie schon von euch prophezeit wurde. Die Endspitze schiebe ich aber auf das bis vor einem Jahr verschlossene Wasserablaufloch. Es war dort auch immer noch ziemlich viel Sand/ Dreck drin. Rechts sieht das alle tadellos aus.

    Karosseriebau ist schon auch ein bisschen Kunst. Meine Tätigkeiten beschränkten sich auf zugucken, bewundern, Kaffee und Kuchen reichen. 😁 Mir ist da sehr sehr deutlich geworden, dass für mich ein alter Mercedes nicht in Frage kommen würde 😁. Wieviel Zeit das alles gebraucht hat um das auch vernünftig zu machen... und das ist ja noch eine ansonsten durch die Stoßstange verdeckte und gut erreichbare Stelle gewesen.


    Die Zeit auf der Hebebühne habe ich noch genutzt um nen TÜV Vorabcheck zu machen. Ich habe allerdings nichts finden können. Mal gucken an was sich die Typen wieder aufgeilen werden. Vielleicht an der schlecht geschmierten Wagenheberspindel im hinteren Teil, dem Eselsohr in der Betriebsanleitung auf Seite 24 oder am etwas ausgeblichenen Tennisball auf der Anhängerkupplung...


    Heute eine große Runde und auch das erste Mal in diesem Jahr mal richtig offen gefahren. Wir sind wieder Freunde, der rote Wagen und ich. ;)

  • Nachdem die Liebe etwas abgekühlt war durch rostige Partien 😉und dem Pfusch des Vorbesitzers – man beachte den großzügig verteilten Sprühnebel auf der Radhausschale – war ich nach der Instandsetzung noch einmal mit dem Wohnwagen über das 1. Mai-Wochenende unterwegs. Sogar mit Boot.
    Davor oder danach hatte ich noch HU ohne Mängel. Eine ausnahmsweise mal normale aber gründliche Untersuchung ohne Schlauschnack. Vielleicht weil es eine Frau war?


    Das Cabrio habe ich dann aber wieder in die Tiefgarage gefahren und wieder gegen das "Alu-Winterauto" getauscht. Dort steht noch ein weiteres weißes Cabrio, mit Anhängerkupplung und Recaros. Sieht aber hinten irgendwie merkwürdig aus.

    An dem A2 habe ich dann noch recht viel gemacht, ich schraube an dem wirklich sehr gerne und ich fahre den auch viel und gerne! Unter anderem wurde eine Politur des Lacks in drei Durchgängen gemacht, eine Tätigkeit, die ich wirklich nicht gerne mache. Aber: Es war erfolgreich – für meine Verhältnisse/ Anspruch!


    Und das hat mich nun dazu geführt, das ganze am Cabrio auch nochmal zu machen. An einigen Stellen ist der Lack schon durch, da muss man an den Kanten echt aufpassen. Whatever: Ich hatte noch "Liquid Glass" im Regal stehen, das ist noch das alte Zeug mit Mitteln, die es heute (aus guten Gründen?) nicht mehr gibt. Drei Politurdurchgänge und drei Schichten Liquid Glass später glänzt der Autowagen wieder wie eine Speckschwarte. Ich bin gespannt wie der Lack den 6-wöchigen Sommerurlaub in der Sonne Italiens und Frankreich überstehen wird. Die letzten Male war es immer so: glänzend hin, matt zurück. 😁

    Außerdem habe ich noch die vor 12 Jahren mit Ralley-Lack Schwarz Matt "lackierten" Scheibenwischerarme ein weiteres Mal lackiert. Der Lack war an einigen Stellen ab. Auch dieses Mal "hochprofessionell", ausnahmsweise ist aber dieses Mal auch Grundierung benutzt worden. 😉


    Übernächste Woche geht der Wagen noch ein letztes Mal zu VW um die Klima zu "warten". Sie funktioniert einwandfrei, aber sie verliert trotzdem über das Jahr mehr als die Anlagen in neuen Autos. Eigentlich war der Termin für den A2 gedacht, die Klima von dem Wagen habe ich aber mit Gas für nen schlappen 5er aus dem Baumarkt zurück ins Leben geholt. Und das wird dann beim Cabrio in Zukunft auch so gehandhabt, ist besser für die Umwelt, billiger für mich und ich kann jederzeit Teile der Klima demontieren ohne das jedes Mal evakuieren zu müssen.

    Mal gucken wie lange das R134a da drin dann hält bis es gar nicht mehr kühlt.

  • Mal gucken wie lange das R134a da drin dann hält bis es gar nicht mehr kühlt.

    Bei meinem Cabrio hält die Füllung mit R134A etwa 4 Jahre. Das sollte bei deinem Cabrio auch so sein.

    Vorausgesetzt alle Dichtringe sind in no Ordnung; eigentlich wird empfohlen, alle zu erneuern.

    golf-open-fan
    US-Cabrio 1989 "Wolfsburg Edition", Klima, Servo, 16V-Motor PL, 5Ganggetr., 16V-Auspuff, 16V-Fahrwerk, 4-Scheiben-Bremse, (alles v. 16V Scirocco 2), Ausstellfenster, schwarzes Leder; el. Fensterheber, Chrom

    Fahre ein Golf Cabrio seit 1982

  • Das könnte hinkommen mit dem jährlichen Verlust. Dichtringe habe ich damals ALLE durch die grünen erneuert weil die Anlage ja komplett auseinandergebaut war.

  • Bin wieder mit dem Gespann in den Urlaub gefahren.

    Bislang nur ein kleines Problem auf der Hinfahrt in der Schweiz: Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass der Blinker nicht richtig am Wohnwagen blinkt bzw. manchmal erst später anfängt zu blinken. Das konnte man sehr gut an der Blinkerkontrolle sehen. Und im Rückspiegel dann auch an den vorderen Postionsleuchten die plötzlich mitblinkten und beim bremsen ganz ausgingen. OK, sicherlich ein Masseproblem. Also vor dem Malojapass angehalten und nach dem Fehler gesucht. Der war recht schnell gefunden: Mein etwas zu gut gemeinter Massekabelanschluss (großer Querschnitt) Fahrzeugseitig hatte sich aus der Aderendhülse gelöst. Also Aderendhülse entsorgt, die Drähte da - wie wohl bei jeder zweiten Anhängersteckdose - einfach reingewürgt und wieder festgeschraubt. Funktioniert.


    In Norditalien bin ich dieses Mal recht viel solo gefahren, und ehrlicherweise auch viel geschlossen. Über 30°C UND strahlendem Sonnenschein wird mir das einfach zu viel.


    Bei der Flüelapassabfahrt ist mir das erste Mal proaktiv aufgefallen, dass der Wagen minimalst bläut wenn man einige Minuten im ersten und zweiten Gang wirklich ausschließlich im Schiebebetrieb ist und dann wieder Gas gibt. Aber da reden wir auch wirklich von einer sehr langen Zeit im Schiebebetrieb (Minuten, nicht Sekunden). Ölverbrauch habe ich gar keinen auf (jetzt) 2200 km. Wird wohl normal sein, das Öl ist sauheiß wenn man da oben angekommen ist.


    Bin jetzt am Lac de Serre Poncon, nächstes Ziel: Okzitanien, danach Andorra.

  • Okzitanien, Andorra, danach wieder nach Nordwesten, ein Stück Bretagne, und nun bin ich wieder auf dem Rückweg. Letzte Station Dortmund-Hohensyburg. Eigentlich nur ein „Notgedrungen-Zwischenstop“ wo ich doch letztlich fast zu Hause bin, aber Kleinanzeigenkäufe möchten abgeholt werden entlang der A1 😄 und letztlich eine super Sache, hier gefällt es mir sehr gut.


    Und hier mal eine Lektion darüber, dass man das Auto ganzheitlich und sehr genau beobachten muss, wenn es vermeintlich böse Geräusche macht.

    Zwischendurch ist mir aufgefallen, dass mein Auto Klackergeräusche macht. Nur wenn der Wohnwagen dran ist, erst nach einer bestimmten Fahrtzeit (ca eine Stunde), nur unter hoher Last (berghoch z. b. bei hügeliger Landschaft), nur zwischen 60 und 70, nur im dritten und vierten Gang. Gas wegnehmen oder weniger Gas, das klackern wurde leiser oder hörte auf. Klackern war für mich erstmal Geschwindigkeitsabhängig. Hört sich ein bisschen wie ein Pleuellagerschaden an. Im Lenkrad und im Auto spürte man gar nichts. Fast gar nichts. Hatte mich mal druntergelegt, aber nichts feststellen können. Dachte mir: Wird eines der Antriebswellengelenke sein. Die sind allerdings ALLE relativ neu, von GKN, und nur bei Geradeausfahrt? Naja… was soll es sonst sein? Hab auch vieles während der Fahrt ausprobiert…


    Sehr ärgerlich: Nachdem ich gerade die Rückfahrt begonnen habe fängt das elendige geklackere nach ca 100 km wieder wirklich unüberhorbar nun auch im 4. und 5. Gang bei 80-90 auf der Autobahn an, auch auf geraden Teilen wo jetzt keine sonderlich hohe Last da ist. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie stinkig ich geworden bin angesichts der noch zu absolvierenden 1400 Autobahnkilometer. Leichte Freude hatte ich nur ob der möglichen Geräuschunterdrückung von Applekopfhörern. Was aber ja auch nicht so toll ist.

    Dann habe ich überlegt: Während der Fahrt ist mir dann eingefallen, dass das Geräusch das gleiche ist wie bei niedriger Geschwindigkeit. Das kann ja eigentlich nicht sein, es müsste ja scheller sein wenn es was mit dem Rad/ Getriebe zu tun hat. Dann klöterte der halblehre Edelstahl-Kaffeebecher irgendwo am Plastik der Mittelkonsole… auch ungefähr so. Warum war das Geräusch jetzt bei einer anderen Geschwindigkeit? Es muss also eigentlich eher was am klappern/ schwingen sein. Dann habe ich angehalten, die Motorhaube aufgemacht und überlegt, was wo drauf rumrödeln könnte. Und dann fiel es mir ein: der scheiss Wischwasserschlauch auf der Wasserkastenabdeckung, der, der mir seit Anbeginn ein Dorn im Auge ist weil offensichtlich nicht richtig von mir verlegt. Ich weiß gar nicht wie er überhaupt richtig verlegt wird. Material ist irgendein billiger Plastikschlauch aus dem Bastelbedarf.

    Warum fing er erst nach einer Zeit mit dem Schwingen an? Weil er kalt zu starr war. Nach ner Stunde mit der Kiste hintendran war es dann wohl warm genug.

    Warum hat es sich geändert? Weil ich die Scheibenwaschanlage auf der Rückfahrt bei Abfahrt betätigt habe. Vielleicht war dann wieder mehr Wasser drin und das hängende Stück schwerer.

    Absolut Verückt!

    Abgemacht, zusammengeknotet, Geräusch weg.


    Ansonsten: 5500 km, Durchschnittsverbrauch glatte 10 Liter SP98. Sonst kein Ärger, fuhr absolut einwandfrei.

    Wetter war so gut wie nie! Zum Cabriofahren top! In Italien bin solo zwar fast nur geschlossen gefahren weil zu warm, dafür die restlichen KM offen.

    Gesehene andere Golf 1 Cabrios: EINS. In Frankreich.


    Was sehr gut funktioniert hat: Liquid Glass. Ich hatte das Zeug nach der Politur vor dem Urlaub aus nem Regal in der Garage rausgeholt und in (ich meine) 6 Schichten aufgetragen und er ist in diesem Jahr das erste Mal NICHT matt nach der Fahrt! Da habe ich die Jahre vorher andere Mittel ausprobiert die allesamt gescheitert sind. Das Zeug werde ich nachordern und auffrischen.


    Der Wohnwagen hat auch sehr gut funktioniert, allerdings muss ich an die Bremse ran. Die quietscht und schreit wie die Hölle. Alles dadran. Ich vermute, dass die Neuteile (vor 5 Jahren neue Achse mit neuen Bremsen/ Trommeln) komplett trocken montiert wurden.