Moin,
habe gerade ein Update zu posten.
Wir hatten einen entfernten Schrauber-Bekannten gefragt, ob er mal einen Blick riskieren würde. Die Drosselklappe war zügig gelöst und inspiziert. Erstes Ergebnis: Die beiden Mikroschalter funktionieren (beides übrigens Schließer). Die Krux war, dass der untere Mikroschalter für das Standgas einen halben mm zu weit entfernt von der Metallnase saß. Er löste also nicht aus. Da wir an der Einstellschraube nicht drehen wollten - denn die ist ja korrekt eingestellt - hat er probiert den Mikroschalter etwas am Langloch bewegen zu können. Das hat leider alles nicht funktioniert. Letztendlich hat er dann die beiden Schalter samt Kabel abgeschraubt und ein Schraubenloch des unteren Schalters gaaaaanz vorsichtig mit einer Rundfeile nachgefeilt. Alles wieder zusammengesetzt und dann hat der Mikroschalter für den Leerlauf auch ausgelöst. Es war tatsächlich nichts defekt. Vllt. war die Nase vom Mikroschalter etwas abgenutzt. Minimalinvasiv repariert.
Gestern bin ich dann die erste Runde gefahren und das Standgas funktioniert wieder tadellos. Kein Absacken der Drehzahl, kein Stottern und vor allem kein Motor-Aus nach dem Kaltstart oder beim Kuppeln.
Immerhin hat die Werkstatt uns in die richtige Richtung gelenkt, sonst wäre das sicher nicht so schnell gegangen.
Allerdings ist beim Aushängen des Gaszugs aufgefallen, dass die Schaumstoff(?)-Halterung zwischen Gaszug und -pedal zerbröselt ist. Der Gaszug hängt jetzt so in dem Plastikloch. Eine wirklich seltsame Konstruktion. Kann mir jemand sagen, was man da am besten reinsetzt, damit das wieder "richtig" sitzt? Vllt. ein Bild von einem "guten" Zustand?
Herzlichen Dank und Grüße