Beiträge von QuartettLA5Y87

    Hallo zusammen,


    Ich hatte bereits mehrfach über mein Problem mit dem Absterben des Motors berichtet.

    Nun ist mir aufgefallen, dass die Drosselkappenwelle an einer Position klemmt.

    Grund dafür ist wenn die Stellung von der 2. Stufe wieder in die 1. Stufe geht.

    Hier klemmt kurzzeitig der weiße Hebel.

    Dieser zeigt auch bereits Abnutzungserscheinungen.

    Was würdet ihr empfehlen. Hebel neu kaufen, oder vorsichtig abschleifen?

    Danke und VG Christian

    Oha, das macht das ganze nicht einfacher. Dann regelt er ja über eine Lambdasonde und steuert dann die Luftzufuhr über das von dir beschriebene "Taktventil". Jedenfalls habe ich diese Funktionsweise so in Erinnerung. Das ist natürlich eine weitere potentielle Fehlerquelle. Das bringt mich dazu, zu wiederholen, dass du wirklich mal am Abgastester herausfinden solltest, ob er zu mager oder zu fett läuft.

    Hallo zusammen,


    leider besteht das Problem des "Absterbens" immer noch. Ich habe das Gefühl, dass die KAT-Regelung (Taktventil und Steuergerät) das Problem verursachen könnte.

    Frage: Kann man die Regelung probeweise lahmlegen oder würde dann der Katalysator Schaden nehmen?


    Eine weitere Fehlerquelle, die ich gelesen habe, könnte eine klemmende Drosselklappe sein. Wenn ich bei der Fahrt in den Leerlauf auskuppele, bleibt teilweise die Drehzahl erhöht, d.h. die Leerlaufdrehzahl wird erst mit Verzögerung erreicht. Könnte dieses ein Indiz für eine klemmende Drosselklappe sein?


    Ich bedanke mich für eure Antworten.

    VG

    Christian

    Hier nochmal eine kurze Zusammenfassung des Problems:

    Bei flotter Fahrt 80-100km/h macht der Motor plötzlich Bocksprünge/Ruckeln. Beim Auskuppeln fällt Drehzahl auf 0.

    Motor lässt sich dann nur widerwillig bis gar nicht wieder starten.

    D.h. hält kein Standgas und lässt sich dann -wenn überhaupt- nur unter ständiger Gaszufuhr am laufen halten.

    In einem Fall ließ sich die Fahrt im 2. Gang mit 30km/h in ruckelnder Fahrweise unter vorsichtigem "Gasfuß" fortsetzen.

    Im anderen Fall ließ er sich erst nach einer Wartezeit von über einer Stunde wieder starten. Lief dann wieder als wäre nichts gewesen...

    Leider hatte ich keinen transparenten Schlauch verbaut, um die Benzinmenge optisch überprüfen zu können.

    Ich hatte im 1erSciro ein Qualitätsprodukt der Marke TOPRAN verwendet, welche nach kürzester Zeit kaputt war. Danach wurde eine Pierburg (mit ausgeschliffener VW-Nummer) verwendet und es gab keine Probleme mehr...

    Die Pumpe habe ich vor ca. 3 Jahren ausgetauscht, als es auch schon dieses Problem gab. Pumpe von JP Group

    Danach bestand das Problem weiterhin...

    Die Originale Pierburg habe ich noch.

    Was mich etwas stutzig macht ist der Satz "Ich habe die Benzinleitung vom Luftfilter zur Benzinpumpe erneut durch einen transparenten Schlauch getauscht." Vom LUFTFILTER geht doch kein Schlauch zur Benzinpumpe. Zuleitung Rohr - Schlauch - kleiner Filter - Schlauch - Benzinpumpe. Hast du mal beobachtet ob im Bereich Tank unter dem Auto eventuell Benzingeruch oder gar Benzinverlust zu sehen ist? Es könnte auch der Zulaufschlauch vom Geber am Tank zum Rohr porös sein und dort dann Luft ansaugen.

    sorry, meinte natürlich Benzinfilter in der Leitung (kleiner Filter)

    Hallo zusammen,

    Ich muss das Thema leider nochmals aufgreifen:

    Das Problem besteht weiterhin.

    Mittlerweile habe ich die komplette Zündanlage ausgetauscht.

    Ich habe den Verdacht auf Spritmangel.

    Ich habe die Benzinleitung vom Luftfilter zur Benzinpumpe erneut durch einen transparenten Schlauch getauscht.

    Hierbei ist festzustellen, dass Luftblasen während des Betriebs gefördert werden.

    Nun habe ich eine Bypassleitung direkt vom Tank zur mechanischen Benzinpumpe (vorne am Motorblock) gelegt und gesehen, dass nun wesentlich weniger bis gar keine Luftblasen gefördert werden.

    Sieb des Tankgebers ist übrigens frei, also keine Rostpartikel.

    Meine Frage an euch:

    Ist es normal, dass in der Zuleitung einige Luftblasen gefördert werden oder muss diese immer zu 100% gefüllt sein?

    Meine Theorie ist, dass die Ursache der Luftblasen von Undichtigkeiten in der Leitung herrühren. Ist ja eine Saugleitung, da keine Vorförderpumpe existiert.

    Könnt ihr meine Vermutung bestätigen?


    Danke und VG Christian

    Hast Du den Tank auf Rost geprüft?

    aktuell nicht, aber vor einigen Jahren.

    Damals hatten lose Rostpartikel im Tank (vom alten Tankeinfüllstutzen) das Sieb des Tankgebers verstopft.

    Vor etwa einem Jahr habe ich es erneut überprüft. Da waren die Löcher immer noch frei.

    Von daher vermute ich, dass es aktuell nicht die Ursache ist.

    Evtl. werde ich nochmal wieder nachschauen müssen.

    Danke für den Hinweis

    Hallo Horst,

    danke für deine Idee.

    Bzgl. des Zündkabels habe ich mich nicht ganz deutlich ausgedrückt: Der damalige Fehler lag beim Hauptzündkabel, also von der Zündspule zum Verteiler.

    Dieses habe ich nun auch wieder in Verdacht.

    VG, Christian

    Hallo zusammen,

    nachdem ich nun vor über vier Wochen alle Zündkabel gewechselt habe, trat gestern erneut das Problem auf.

    Bei 80km/h Ruckeln und abgestorben.

    Diesmal ließ er sich aber - wenn auch nur widerwillig - wieder starten. Im 2. Gang konnte ich mit 30km/h die Fahrt in ruckelnder Fahrweise unter vorsichtigem "Gasfuß" fortsetzen.

    Höhere Geschwindigkeiten (mehr Gas) quittierte der Motor mit absterben.

    Demnach kommen (wie bereits von einigen hier vermutet) die Zündkabel als mögliche Fehlerquelle demnach nicht mehr in Verdacht.


    Mögliche Ursachen nun?:

    - Hallgeber

    - Zündspule

    - Spritmangel

    - Dampfblasenbildung



    Danke und VG, Christian

    Ich frage mal wieder so...

    Mach mal den Tankdeckel auf, wenn er ausgegangen ist.


    Woher weißt Du, dass es die Zündung ist? Oder ist es fehlender Sprit? :)

    nachdem der Motor abgestorben war, habe ich den Tankdeckel geöffnet und kein "Zischen" o.ä. hören können (hatte ich vergessen mitzuteilen).

    Beim damaligen Problem brachte der Austausch/Überprüfung der "Benzinkomponenten" nicht den erhofften Erfolg, weshalb ich wieder das Hauptzündkabel in Verdacht habe; kann aber diesmal anders sein. Mal schauen.

    VG, Christian

    Hallo Horst,

    danke für deine Idee.

    Bzgl. des Zündkabels habe ich mich nicht ganz deutlich ausgedrückt: Der damalige Fehler lag beim Hauptzündkabel, also von der Zündspule zum Verteiler.

    Dieses habe ich nun auch wieder in Verdacht.

    VG, Christian

    Servus, also ausschließen möchte ich es nicht, aber so ganz nachvollziehbar ist das nicht für mich. Ich würde es mal machen, wie es die Autodoktoren oft zeigen. Wenn bei diesen Temperaturen irgendwas Grütze ist, könnte es irgendwo einen elektrischen Verbindungsverlust geben. Startet er denn wieder, wenn er abgekühlt ist? Des Weiteren mal Kältespray besorgen und sämtliche Teile, die in Frage kommen, mal damit besprühen, ob sich was ändert. Vorher würde ich aber grundsätzlich erstmal prüfen, ob überhaupt noch ein Funke da ist, wenn er nicht anspringt. Nicht dass du auf der falschen Fährte bist. Ich habe mit Zündungsteilen verschiedener Hersteller keine Probleme, muss aber gestehen, dass ich meine Kisten jeweils nicht mehr als ca. 2.000 km pro Jahr fahre. Halte uns mal auf dem Laufenden, wenn du den Fehler gefunden hast. Good luck.

    Hallo Rene,

    danke für deine Tipps.

    Ja, wenn er abgekühlt ist, startet er wieder normal.

    danke für eure zahlreichen Antworten.

    Ich habe mir soeben 2 Sätze von NGK gekauft.

    Einen Satz werde ich mir ins Auto legen.


    Zur Zündspule: Hatte damals (vor 3,5 Jahren) diese ebenfalls getauscht. Ohne erhofften Erfolg.

    Von daher habe ich die Zündkabel in Verdacht.

    Die original Zündspule habe ich noch liegen und würde sie wieder einbauen, falls das Problem weiterhin besteht.


    Werde berichten

    VG, Christian