• Dr. Merkles letzte Hilfe :

    Zum Lösen von Verkokungen im Motor und sonstigen Ablagerungen empfehlen wir 3 takt Öl - durch das a -rhythmische Öl schütteln sich sämtliche Ablagerungen lose. 2 takt Öl ist rhythmisch und kann hier keine Abhilfe schaffen. Alternativ nehmen sie Kupfer Armbänder und besingen sie den Motor mit Marianne Rosenberg .. viel Erfolg

  • Dr. Merkles letzte Hilfe :

    Zum Lösen von Verkokungen im Motor und sonstigen Ablagerungen empfehlen wir 3 takt Öl - durch das a -rhythmische Öl schütteln sich sämtliche Ablagerungen lose. 2 takt Öl ist rhythmisch und kann hier keine Abhilfe schaffen. Alternativ nehmen sie Kupfer Armbänder und besingen sie den Motor mit Marianne Rosenberg .. viel Erfolg

    Genau :D Oder mit Hans Mosers Song :Sag beim Abschied leise Minus :thumbup:

  • Also nachdem ich hier die lustige Mär von der erprobten „Ölkur“ (ist physikalisch gar nicht möglich,die Additive im 2Takt Öl vehindern u A die Verkokung der Kanäle im Moped Motor und können nichts festgebranntes lösen)überflogen habe warte ich auf die Meinung der Techniker hier X/

    Du darfst/kannst darüber gerne lächeln, da hab ich kein Problem mit !


    Was korrekt ist, ist Folgendes:

    Zu meiner Mofa- und Mopedzeit mitte der 80er gab es an allen Tankstellen nur Gemisch mit Mineralöl. Das Zeug hat in der Tat die Krümmer und Auspuffanlagen mit der Zeit zugesetzt/zugerotzt. Musste man nach regelmäßigen Abständen alles immer ausbrennen

    Hat man jedoch das ( damals recht teure ) Vollsynthetiköl genommen, so blieb die Auspuffanlage sauber ( keine bis minimale Ölkohleabkagerungen ).

    Die Kolben sowie die Kanäle waren immer "blank" bzw sauber.


    Im Übrigen beschäftige ich mich schon seit gut 43 Jahren mit der ganzen Materie....egal ob 2-Taktmotor oder Ottomotor, Kreiskolbenmotor usw.

    metal rules - bang your head ! :hbang:

  • Es ist müßig mit dir darüber zu diskutieren spül mal die kommenden 43 Jahre weiter :trink:

    Kein Problem....ich diskutiere mit Dir auch nicht nehr weiter...egal welches Thema 😉

    Mach Du Deun Ding bzw behalte Du Deine Meinung und ich meine Meinung....so machen wir das in Zukunft.

    metal rules - bang your head ! :hbang:

  • Man muss ja wegen sowas nicht streiten... :/ 8|


    Wegen der Kompression und Drehmomentverlust schaue ich bei Gelegenheit noch mal in alten Prüfstands-Protokollen.

    Also Dauertests über mehrere tausend Stunden.


    Eine Abweichung von 20%(!) kann ich mir einfach nicht vorstellen und wäre mir auch noch nie aufgefallen.


    Meine Erfahrung bei klassischen 1.8L 827er Motoren ist eben die, dass unter normalen Bedingungen der Verschleiss kaum messbar ist. Bzw. messbar schon, aber kaum ein Rückschluss auf die KM möglich ist.


    Ich habe hier einen Block mit unter 50.000Km der mehr Verschleiss im Zylinder hat, als der daneben mit ca. 325.000km.


    Natürlich habe ich zu beiden Blöcken nicht das tatsächliche Ist-Maß bei Neuzustand (81.000), aber wenn man oberhalb und unterhalb der Ringbereiche misst, sieht man, dass das schon alles sehr genau ab Werk kam.


    LG

  • Vor Jahren hatte ich eine Reportage gesehen von einer Firma die darauf spezialisiert war die Laufleistung von Motoren mittels Frequenzanalyse zu ermitteln.

    Wie genau das ging weiss ich nicht mehr also ob die bis auf 10tkm genau waren aber sicher war die Aussage ob ein Motor 100 200 oder 300 tkm runter hat. Vor allem interessant in Zeiten von Tacho "Tuning" sprich Betrug bei der Laufleistung.

    Allerdings braucht es dazu auch entsprechende Referenzwerte von mehreren Motoren.

  • Vor Jahren hatte ich eine Reportage gesehen von einer Firma die darauf spezialisiert war die Laufleistung von Motoren mittels Frequenzanalyse zu ermitteln.

    Wie genau das ging weiss ich nicht mehr also ob die bis auf 10tkm genau waren aber sicher war die Aussage ob ein Motor 100 200 oder 300 tkm runter hat. Vor allem interessant in Zeiten von Tacho "Tuning" sprich Betrug bei der Laufleistung.

    Allerdings braucht es dazu auch entsprechende Referenzwerte von mehreren Motoren.


    Ja, die Methode gibt es, wird aber eher in Richtung Lagerverschleiss von Antrieben frühzeitig erkennen eingesetzt.


    Ein Motor oder ein Antrieb aller Art schwingt ja im Betrieb und wenn man diese Schwingungen misst, kann man eventuelle Abweichungen detektieren und daraus Rückschlüsse ziehen.

    Im Prinzip funktioniert das im weitesten Sinne wie ein Klopfsensor. Der misst ja auch nicht direkt "das Klopfen", sondern es werden die Schwingungen konstant erfasst und wenn sie in einem bestimmten (Frequenz-) Bereich und mit festgelegter Intensität auftreten, sagt das Steuergerät: "Aha, das muss klopfen sein".


    Es ist aber enorm aufwendig, diese Kennfelder zu erstellen, also rauszufiltern, was jetzt klopfen ist und was nicht.

    Zum Beispiel beim G60 Motor ist das wegen der Laderschwingung nicht verlässlich gelungen und deshalb wurde der Klopfsensor entkoppelt auf einem Deckel am Block montiert.


    Beim 16VG60 war es für die kleine Stückzahl völlig unrealistisch, eine stabile Klopfregelung rauszufahren (nötig wegen anderem Kurbelgehäuse und Kopf). Daher hat der 16VG60 keine Klopfregelung sondern ein anderes Zündkennfeld und eine Begrenzung mit festem Zündwinkelabstand.


    Jetzt sind wir aber ganz vom Thema abgekommen- eigentlich wollte ich noch sagen, dass ja dadurch, dass sich bei unseren Motoren der Verschleiss zu unabhängig von der tatsächlichen Laufleistung entwickelt, die Messung nicht verlässich funktionieren würde.

    Strenggenommen müsste man ja schon wissen, ob die Kurbelwelle normal oder schräg gebohrte Ölkanäle hat. Ich meine die ersten 2H haben noch "normale" Bohrungen.

  • Ich hab das zuerst auch recht skeptisch gesehen, aber insgesamt 6 Autos mit der Aktion können kein Zufall sein !


    Wenn ein Motor natürlich sozusagen "verheizt" ist oder anders gesagt mißhandelt wurde ( da hilft eine Endoskopkamera durch die Zündkerzelöcher )...dann hilft da auch sonst nichts mehr außer komplett revidieren ( bohren und honen samt neuen Kolben und Lager ) !!!

    metal rules - bang your head ! :hbang: