Sehr feuchter Keller. Tipps für langfristige Lösung gesucht

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  • Wenn das ohnehin kein Aufenthaltsraum ist, dann bietet sich auch eine Taupunktlüftung an. Kann man selbst machen ( https://www.heise.de/select/make/2022/1/2135511212557842576 ) oder fertig kaufen (z.B. https://amzn.eu/d/0h7uCSP0 ), kostet nicht so viel und bringt einiges.

    Das Prinzip ist recht einfach: Ein Sensor misst im Außenbereich die Temperatur und Luftfeuchtigkeit, ein ein zweiter Sensor misst das gleiche bei Dir im Keller. Und immer wenn die Luft draußen weniger Wasser enthält als bei Dir im Keller, springt ein Lüfter an der Deine feuchte Kellerluft nach draußen befördert und trockenere Außenluft nachströmen lässt.

    Da Du eh ein Fenster dort hast könntest Du die Scheibe einfach durch eine Platte/Plexiglas/wasauchimmer ersetzen, zwei Öffnungen rein machen, eine für einen Lüfter der nach draußen bläßt und eine zum Außenluft nachströmen.


    Das ersetzt natürlich keine Trockenlegung durch einen Fachmann, sorgt aber dauerhaft für deutlich weniger Feuchtigkeit im Raum. Ich habe bei mir im Keller auch so ein System seit ein paar Jahren, und seitdem keinerlei Schimmelprobleme mehr, hat bei mir einiges gebracht.

    Ja ich denke so ne Taupunktlüftung werd ich mir installieren. Darüber hab ich mich schon belesen.

  • Das hab ich auch so gemacht. Funktioniert super

    Ich bin wie ich bin. Die einen kennen mich die anderen können mich (Konrad Adenauer)

    1997 VW Käfer 1600i-Verkauft-

    1991 Golf 1 Cabrio 2h 98PS -verkauft-

    1996 Audi Cabrio 2,8l -verkauft-

    2001 Audi TT Roadster 225 PS Quattro -verkauft-

    2014 Golf 7 Variant 2,0l TDI 150 PS

    1982 Simson Schwalbe KR51/2 PS keine Angaben :tüv:

    1993 Golf 1 Cabrio Sportline

  • Kann bei dem Heise Link bitte einer den Text kopieren und einstellen, der lässt sich nicht ohne Weiteres öffnen? :cry:

    Wenn Du fliegen willst, musst Du Sachen loslassen, die Dich runterziehen. :op46:

    ²³


  • Hallo,

    heute Morgen ist die Verkieselungsaktion an unserem Haus gestartet, bitteschön:

    Es wurde eine Bohrlochkette angelegt, in diese wurde eine Flüssigkeit eingefüllt, die die Poren des Mauerwerks verschließt und dadurch gibt es keine Kapillarwirkung für aufsteigende Feuchtigkeit mehr. Wie schon mal gesagt, das machen wir nun insgesamt zum 3. Mal an der Fassade weil die Lebensdauer dieser Methode begrenzt ist. Wenn der Bohrlochmörtel getrocknet ist, wird noch Dichtschlamm aufgetragen. Als Haftgrundlage muss das Mauerwerk sehr sauber sein, heute habe ich letzte Reste Lehm und alten Putz entfernt, mir als gelerntem Metallbauer aus dem Nutzfahrzeugbau kamen als Werkzeuge Handdrahtbürste und Schlackehammer in den Sinn, einen alten Mauerhammer habe ich auch noch, und das funktioniert wirklich gut. Das hält dann wieder 10 bis 15 Jahre. Eigentlich war der Plan den verputzten Sockel der Fassade außen nicht anfassen zu müssen, leider hat sich der bohrende Mitarbeiter verrechnet und einen glatten Durchschuss produziert, dadurch ist ein handtellergroßes Stück Putz außen runter gefallen, schade eigentlich.

    LG Clemens, der sich freut wenn alles wieder fertig ist...