Beiträge von PHÖNIX

    Heute fuhren wir durch den...


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    :love:

    Was macht ein Cabriofan wenn die Sonne scheint :?:


    Cabrio fahren - was sonst :love:


    Heute hat mich erfreut 120 Kilometer reine Landstraße im Wintermantel abfahren zu können :santa:


    Mütze auf - Sonnenbrille auf die Nase - Heizung an - Dach auf - Fenster hoch - ab dafür - es war einfach paradiesisch 8)


    Hattingen Wuppertal Velbert Mettmann Düsseldorf Wetter Hagen Iserlohn Herdecke Dortmund und zurück nach Witten ²³


    Wir sind froh die Cabrio-Saison ganzjährig genießen zu dürfen :op10:






    Wenn die Knieleiste in hohem Bogen aus der Werkstatt fliegt weiß jeder bescheid

    Und sie IST geflogen :rolleyes:


    Vorhin dachte ich noch: ich mache doch so einen Pedalblock-Mist nicht mal eben an einem schönen Samstag Nachmittag :bird:


    Erstens kannte ich bis jetzt diese Arbeit nur aus der Theorie und zweitens gibt es sicher irgendwo was Besseres zu Schrauben.


    Beim Denken ist es jedoch geblieben - die Schrauber-Finger juckten schon wieder verdächtig 8)


    Bremsbeläge, Auspufftöpfe, Kupplungen, Zahnriemen, und Gangschaltungen sind keine wirkliche Herausforderung mehr.


    Leider hatte sich Claudio aus weiser Voraussicht schon einen guten Pedalblock organisiert. Mist ! <X


    Also Betrat ich frohen Mutes mal Neuland... g..)


    Claudio durfte sich Im Motorraum mit den 3 Schrauben am BKV vergnügen während ich den Kniebrecher rauswarf - in 10 Minuten flog das Ding durch die Gegend.


    Der Block lag in unter einer Stunde auf der Werkbank. Ich war mehr als zufrieden mit unserer Arbeit - alles klappte prima :thumbup:


    Mit ein paar Zusatzarbeiten (der Klassiker: die Lautsprecherkabel wurden durch die Löcher der Kniestrebe geführt, der AGB hält nun wieder vernünftig, Kabel gleich neu und unsichtbar verlegt, Luftleitrohr Beifahrerseite repariert etc...) waren wir beide in 4,5 Stunden fertig mit dem Zauber. Tricky für mich war es diese Lenksäulen-Klammer wieder vernüftig eingebaut zu bekommen - nach dem 3. Versuch saß sie wie vorher - das Prinzip war schnell erkannt nur Theorie und Praxis mußten sich erst einmal verstehen. Die Muttern am BKV anzusetzen war auch prima für Kinderhände zu absolvieren die weit und breit nicht in Sicht waren. Ansonsten keine Raketentechnik - die komplette ZE kann so montiert bleiben wie sie ist.


    Jede Wette das diese Operation auch in 3 Stunden zu schaffen ist. Das erste mal ist immer die größte Herausforderung.


    Aber fangen wir vorne an. Hier die Ausgangs-Situation: Keine Hülse mehr vorhanden - der Vorpfuscher hatte sie bereits entfernt und durch irgendeine Achsmutter an der Spritzwand vom Motorraum her abgestützt:



    Hier etwas was mir zunächst ein Fragezeichen über dem Kopf bescherte :/


    Diese Klammer verbindet mit einem Blech die Lenksäule mit dem Pedalblock:



    Links die Klammer die in das rechte Halteblech eingeschoben wird und es arretiert:



    Dieser Kamerad hier verbindet das Bremspedal mit der Stange die durch den Bremskraftverstärker geht und den Hauptbremszylinder betätigt.


    Einfach leicht drehen und rausziehen - schon fiel der BKV nach vorne:



    Da muß auch nix mit einem Maulschlüssel gelöst werden - völlig unnötig. Arretierbolzen raus und feddich.


    Der Stein des Anstoßes. Dem ist kapott:



    Da is nix mehr:



    Gut und schlecht:



    Und mal aus einer anderen Sichtweise:



    Schön aufgeräumt:



    Der neue Block muß da gleich rein. Hoffentlich klappt das so gut wie der Ausbau:



    Die 2 Schrauben der Lenksäule müssen entfernt werden. Hier das eine Loch:



    Hier das Loch auf der anderen Seite:



    Und das reicht auch schon. Die Lenksäule kann drin bleiben - gar kein Problem.


    Und die Abreiß-Schrauben müssen NICHT ausgebohrt werden. Das kann man sich sparen - völlig sinnfrei.


    Das Kreuzgelenk muß nicht gelöst werden und an der Lenkstockverkleidung muß auch keiner rumfummeln.


    Wenn man schon mal dabei ist - der Chef-Logistiker im Udo-Hilfswerk ist auf Zack:



    Hier zur Belustigung das Loch des Grauens in seiner ganzen Pracht: Materialvergewaltigung vom Feinsten.


    Nun ja - hat offensichtlich doch sehr lange gehalten:



    Dieses Vieh war auf das Kupplungsseil geschoben worden und erfüllte den Zweck der fehlenden Gegenlager-Hülse.


    Das Leid-tragende Bauteil war natürlich die Spritzwand die für solche Belastungen recht suboptimal entwickelt wurde...



    Ich hatte ganz zufällig (lol) noch ein paar neue Kupplungsseile vor Ort.


    Ebenso den Gummipömpel der das Seil durch ein Loch am Getriebe zum Kupplungshebel führt. Denn der ist IMMER defekt.


    Einen Stopfen eingeschnitten und über die Hülse gezogen - erfüllt erst mal den Zweck:



    Diese Achsmutter kommt nun mit auf Reisen. Im Fall der Fälle ein willkommener vorübergehender Segen:



    So liebe Leute - wenn ihr mal einen sucht der euch den Pedalblock wechselt:


    Ich bin erst mal irgendwo weiter weg :weg:

    Wieder was gelernt :thumbup:


    Dann stellt sich mir noch die Frage: wozu existiert der verschlossene Abgang ?


    Kommt der bei einer anderen Motorisierung in Einsatz ?

    Das ist aber ein Kollektiv-Phänomen - ich habe das schon oft gesehen. Zeig mir mal einer wie das korrekt verschlaucht wird.


    wenn Unterdruck vorhanden ist

    Wenn der Motor läuft herrscht dort doch IMMER Unterdruck. Man korrigiere mich falls ich falsch liege.

    Zunächst mal ist der Tacho rein mechanisch und hat mit der Beleuchtung nix zu tun


    Du hast also ZWEI Probleme


    Zur Tachowelle: Kann sein das sie hinterm Tacho nicht vernünftig eingerastet wurde und sich im Laufe der Zeit gelöst hat.


    [Scherzmodus an] War da eine Maus hinterm KI das sie dir die Beleuchtungskabel und die Tachowelle zermampft hat ? [Scherzmodus aus]


    die Instrumentenbeleuchtung ist auch tot, nebst Nummerschildbeleuchtung.

    Ist da ein Zusammenhang ?

    Aber sowas von !


    Schau dir Sicherung 20 mal an - die steht unter Generalverdacht. Hier der passende Lesestoff dazu:



    Wenn du Sicherung 20 erneuert hast und die neue sofort wieder durchbrennt geht die Suche nach dem "Warum" los


    Das findet man aber :op46:


    g%l

    Gott liebt Menschen die deine Zeit verschwenden. Er macht sehr viele davon.


    Kleinanzeigen hat nicht immer etwas mit Niveau, Intelligenz, Freundlichkeit, Empathie oder gesundem Menschenverstand zu tun.


    Inseriere beispielsweise mal ein Auto dann weißt du wovon ich rede.


    Ich frag ihn wann er Zeit hätte die Presse abzuholen, dann kam keine Antwort mehr.

    Dieses extrem soziale Verhalten ist dort als normal anzusehen.

    Wenn ich überlege das ich das Traggelenk sowieso runterdrücken muß kann ich auch noch...


    Bremssattel = 2 Schrauben

    Spurstange = 1 Mutter

    Domlager = 2 Muttern


    ..mal eben demontieren. Dann muß man auch nicht vermessen.


    Die Nabe kloppe ich mit ein paar Hammerschlägen überm Holzbalken raus und schon geht es rüber zur Presse.


    Was soll so was ? :/



    Das grenzt fast an Materialvergewaltigung - in die Gewinde werden Radschrauben eingedreht :huh:


    Wenn man die Nabe wiederverwenden möchte muß man so oder so den Radlager-Rest sorgsam entfernen.


    Ich behaupte mit Schraubstock oder Presse geht das schneller und geschmeidiger als mit dem Rattermax-Spindelzeug.


    Oder dreht man sich damit manuell einen Wolf ?


    und muss nun für den Schweizer TÜV auch die hinteren Bremsen und Bremsleitungen ersetzen lassen.. Das wird bestimmt über 2k

    Also beim Ersten mal hat er mir gesagt 2 Komplette Bremssätze würden 2k kosten. Heute hat ein Anderer 1.5k gesagt (ohne Leitung).


    Sorry - aber die verarschen dich total bird2


    Du redest ausschließlich von der Heckbremse.


    Pass mal auf: (ich gehe jetzt mal nicht von der leistungsschwächsten Variante aus)


    HSN/TSN vom GTI (0603/424):



    Beläge:



    Scheiben: (Stückpreis)



    Die Sättel: (keine Ahnung ob die in deinem Fall erneuert werden müssen)



    Macht in meiner Welt ca. 250 €.


    Mit etwas Brems-Suppe sind wir bei knapp 260 €


    Hinzu kommt eine ständig variierende Rabatt-Aktion:



    Dann sind wir wieder bei 220 € oder so.


    Und weil ich ja ne Werkstatt bin hau ich noch 20 Prozent drauf - ich muß das Zeug raussuchen und bestellen und verwalten und einbauen.


    Nennen wie es Teilekostenaufwand und Handlingspauschale.


    Sind wir wieder bei ca. 270 €.


    Mein Schrauber den man mit Fußtritten in Bewegung setzen muß damit er bei meinem Werkstatt-Stundensatz von nur 80 € die Teile fachmännisch einbaut braucht dafür sage und schreibe 3 Stunden. Also nochmal 240 € dazu.


    Sind wir bei 510 €. Steuer natürlich noch obendrauf.


    Und zu was die 1000 € die jetzt noch übrig sind ? :shrug:


    Bekommt das Fahrzeug von 3 leicht bekeideten Schönheiten zum Schluß noch eine Schaum-Körperwäsche :?:

    Hab ich bei beiden Garagen gemacht. Jedes Mal 2 mal vorbei gebracht und keiner hat mir zugehört, dass das nur ne Einstellungssache ist. Jedesmal kam zurück ne geht nicht, Dichtungen sind alt.

    Ich übersetze das mal in MEINE Sprache: "Ich hab dein Geld und nun sieh zu das du vom Hof kommst"


    muss nun für den Schweizer TÜV auch die hinteren Bremsen und Bremsleitungen ersetzen lassen.. Das wird bestimmt über 2k


    Du veräppelst mich doch jetzt :bird:


    Wenn dem so sein sollte zieh ich in die Schweiz und mache jeden Tag eine Bremse hinten nebst Leitungen.


    2126,10 € pro Tag verdienen und nach 2 Stunden Feierabend zu haben ist ja phänomenal :op10:

    Hallo und willkommen bei uns !

    Kann es wirklich sein, dass die heutigen Mechaniker keine Ahnung mehr von diesen Autos haben? X(

    Das kann nicht nur sein - das ist so. Heutzutage werden hauptsächlich Teiletauscher und Diagnose-Kabel-Menschen herangezüchtet. Gib ihnen mal eine Fühlerblattlehre, Zündkontakte und eine Prüflampe in die Hand - dann kannst du zusehen wie die "Fragezeichen" über dem Kopf tanzen.

    kann man das vielleicht selbst lösen?

    Klar kann man das. Türpappen ausbauen, Türfolie entfernen und das Ganze zunächst optisch in Augenschein nehmen.


    Habe selbst noch nie bei einem 3er/4er die Scheiben eingestellt - aber ich weiß das man das hinbekommt.


    ich behaupte das man folgendes einstellen kann: (genau wie beim 1er - warum sollte es beim 3er/4er anders sein ?)


    Den obersten Totpunkt der Scheibe


    Die seitliche Neigung der Scheibe zur B-Säulen-Dichtung (wie fest drückt die Scheibe an die Säule)


    Die Neigung der Scheibe nach vorne und nach hinten (Parallelität zur Führung)


    Ich persönlich würde zunächst meinen Kopf ins Selbsthilfebuch oder in den Reperaturleitfaden stecken.


    Anschließend würde ich so lange an den Einstellmöglichkeiten hantieren bis das wieder dicht ist und die Scheibe vernünftig sitzt.


    Um das zu testen ist ein Wasserschlauch natürlich der beste Helfer dabei.


    Das ist nicht in ein paar Minuten getan.


    die Scheiben sind auf beiden Seiten undicht. Es tropft nicht nur gelegentlich, sondern bei starkem Regen läuft es mir direkt auf das Bein, und die Ledersitze werden feucht. Man sieht ganz deutlich, dass die Fenster nicht gut eingestellt sind. Es gibt auf beiden Seiten Spalten, und das rechte Fenster ist sogar zu hoch eingestellt. Wenn es hochfährt und gegen die Dichtung drückt, fährt es wieder ein Stück herunter, und man hört den Motor arbeiten.

    Nutze die Option als König Kunde denen den Wagen wiederzubringen und gib ihnen die Möglichkeit der Nachbesserung. Sicher werden sie sehr stolz auf sich sein mit viel Ehrgeiz ihren Fehler aus der Welt geschafft zu haben - auch wenn es Stunden dauern sollte. Ich persönlich wäre das. Ich sehe Fehler nicht als Niederlage an sondern als Ansporn mein Wissen und Können zu vertiefen um die Angelegenheit das nächste mal erfolgreicher finalisieren zu können.


    Das sollte jeder Schrauber tun - ganz besonders wenn er es hauptberuflich macht.


    g%l