Beiträge von Baengel

    War ein paar Jahre still hier.

    Möchte mein Tagebuch aber mal wieder fortführen...


    Ich bin ja 2019 in die Schweiz ausgewandert. Cabrio bliebt damals in Deutschland in einer angemieteten Garage zurück.

    Der Plan war aber immer das Auto irgendwann nachzuholen.

    Platzprobleme und die voraussichtliche komplizierte Zulassung eines in DE umgebauten Fahrzeug haben diese Mission aber erstmal in den Hintergrund rücken lassen.


    Jetzt ein paar Jahre später habe ich hier ein Haus und schlauerweise drei Stellplätze gebaut.

    Nachdem die neue Garage fertig und eingerichtet war, hab ich das Auto in die Schweiz importiert.


    Was man so googelt war ich der Meinung, dass Auto bekomm ich so in der Schweiz nie zugelassen.

    Hier haben TÜV-Gutachten keine Gültigkeit und sowas wie Einzelabnahmen gibt es quasi nicht, ich habe mich schon gesehen die G60-Bremse und das Luftfahrwerk rauszurupfen.


    Nach einem Gespräch mit einem Verkehrexperten aber, meinte dieser:

    "Alles was in DE eingetragen wurde und im Fahrzeugschein steht, wird "normalerweise" einfach umgetragen in den schweizer Fahrzeugausweis."


    Also geh ich die Sache mal an, alles 100% legal umzubauen und dann werd ichs versuchen, das bedeutet:


    - Luftfahrwerk so umbauen das bei 0bar komplett lenkbar (in der Schweiz Vorschrift)

    - Airlift Luftfahrwerksteuerung erweitern, damit nicht während der Fahrt verstellbar

    - Mintgrüne Gurte zurückbauen auf originale schwarze

    - Neuer Kennzeichenhalter vorne für das kleine Kennzeichen

    - usw.


    In dem Zug baue ich auf die Retro-Domlager um und mache hier und da ein paar Wartungsarbeiten (Antriebswellenmanschette tauschen, Radlager erneuern etc.)


    Dann werd ich bei der Mfk - Motorfahrzeugkontrolle (schweizer TÜV) mal vorfahren und mein Glück versuchen.

    Ziel ist dieses Jahr noch die schweizer Zulassung zu bekommen.


    Ich werden berichten...

    So die Saison ist auch schon wieder vorbei.


    Geschraubt wurde über den Sommer nicht viel.

    Im August gabs noch frischen TÜV, ansonsten hab ich das ein oder andere Treffen angefahren...

    Und er durfte mich noch bei unserer Hochzeit begleiten :)

    Ich habe nun am Wochenende auch die Saison mal eröffnet und ne kleine Runde gedreht.

    Neues gibts nicht viel. Der Aktiv-Woofer geht aus irgendwelchen Gründen nicht mehr und eine Rückfahrscheinwerfer-Birne ist defekt. Schau ich mir demnächst mal an.

    Die einzige Neuerung die es gab, seht ihr unten auf den Fotos. Ne Spielerei die die Gemüter spalten wird.

    Eine Unterbodenbeleuchtung wurde in den letzten 20 Jahren verhöhnt. War ein absolutes NoGo.

    Wer die Szene aber etwas verfolgt hat bemerkt das auch das wieder schwer in Mode kommt.

    Also bin ich auf den Zug aufgesprungen. Ich finds geil, mir sch*** egal was andere sagen.

    Lasst den Hate beginnen ^^ :*

    Ja hinzu kam, das ich das Auto ein halbes Jahr vor der Auswanderung auf mich hätte umschreiben lassen müssen. Denn es muss mindestens 6 Monate "mir" gehören, damit man es als Umzugsgut anmelden kann. Das hätte so oder so nicht gereicht...


    Ja ich hätte es dann Zoll- und Steuerfrei einführen können...

    Jetzt muss ich 7,7% vom Fahrzeugwert bei Einfuhr + Zollgebühr bezahlen.

    Hallo Acki,


    danke für deine Antwort.

    Das sind auf jeden Fall hilfreiche Ansätze. Ich werde da mal mit die verschiedenen Anlaufstellen kontaktieren.

    Beim Bremsenumbau sind ja wirklich alles originale VW Bauteile, ausser den Satteladapter an der VA. Aber hier gibt es ja seit neustem Bremssattelhalter mit passendem Lochbild!

    Auf die Bremsanlage will ich nun wirklich nicht verzichten, ist ein Unterschied wie Tag und Nacht zur originalen Bremse.

    Da sieht man wieder wie "gut" man des in DE hat was Eintragungen betrifft...


    Was ich gelesen habe: Hätte ich damals das Auto als "Umzugsgut" angemeldet und gleich mitgenommen. Hätte wohl die MFK alle Eintragungen aus DE übernehmen müssen! Da gibts wohl ne Klausel das sie dann dazu verpflichtet sind...aber danach ist man immer schlauer.


    Gruss Oli

    Hallo zusammen,


    ich versuch einfach mal hier mein Glück, da ich durch googlen nicht richtig schlau werde. Es gibt ja hier den ein oder anderen Schweizer...

    Ich bin vor 3 Jahren von Deutschland in die Schweiz ausgewandert.

    Mein Cabrio, das ich seit 2007 besitze hab ich damals beim Umzug in Deutschland bei meinen Eltern gelassen. Der Golf ist auch auf meine Mutter zugelassen.


    Ich würde nun jetzt eigentlich gern den Golf in die Schweiz einführen und hier zulassen.

    Wie man ein Auto einführt beim Zoll und wie man es dann hier bei der MfK (schweizer TÜV) vorführt weiss ich grundsätzlich.

    Allerdings hat der Golf einige Umbauten, die ich hier nicht ohne weiteres eingetragen bekomme. Das wären z.B.:

    - Airride Fahrwerk von TA

    - G60 Bremsenumbau


    Felgen, Lenkrad, Auspuff wird wahrscheinlich das kleinere Problem sein.


    Gibts hier vielleicht Ausnahmen oder ähnliches, wenn gewisse Dinge in DE eingetragen wurden ich die in CH auch eingetragen bekomme?

    Meine Recherchen haben bisher ergeben das es keine Chance gibt, speziell der Bremsenumbau, da es ja hier keinerlei Papiere dazu gibt.


    Das Fahrwerk könnte ich im schlimmsten Fall gegen eins von Airlift tauschen, hier gibts CH-Gutachten. Aber die Bremse möchte ich nicht wieder auf Serie zurückbauen...


    Vielleicht kennt sich ja jemand bisschen mit dem Thema aus.


    PS: Nein, einfach mit deutscher Nummer hier in der Schweiz rumfahren (bei schweizer Wohnsitz) ist schlicht illegal und gibt hohe Strafen!


    Gruss Oli

    Wir haben in der Firma aktuell kein Stützmaterial mehr.

    Man kann das Teil nur mit Stützmaterial drucken.


    Sobald wir das Material wieder vorrätig haben, druck ich dir das Teil.

    Ja ich kann den Prototyp grundsätzlich mal aus PLA drucken.

    Hast du sonst keinen im Bekanntenkreis der einen 3D Drucker hat?

    Hab da mal schnell was gebastelt. Natürlich nicht ganz 1:1, da ich nicht alle Maße habe. Aber rein die Funktionsmaße sollten so eigentlich stimmen.

    Jetzt brauchst die STL-Datei zum Drucken? Oder was ist die weitere Vorgehensweise?

    Ich würd erstmal einen Dummy aus Kunststoff drucken, um zu testen ob alle Maße stimmen..

    Also wenn ihr mir ne Handskizze mit den notwenigen Maßen zukommen lasst, ist ein 3D Modell daraus zu erstellen das kleinere Problem...das geht normal recht schnell, wenn wie gesagt alle Maße bekannt sind...