Beiträge von ObenOhne

    Habe jetzt einiges von euren Vorschlägen versucht. Allerdings bisher keinen Erfolg :-(( Inzwischen war ich auch bei der Werkstatt neben an: die haben die Unterdruckschläuche und die "Dosen" nochmal getestet, kommen aber auch nicht weiter. Motor stirbt nach der Warmlaufphase immer wieder ab. Kennt jemand ne Werkstatt im Heilbronner und/oder Stuttgarter Bereich die einen Durchblick hat und darauf spezialisiert ist?

    Gut, mit der Aussage kann dir nun auch keiner wirklich weiterhelfen. Wie und was du am Vergaser gemacht hast, das weißt jetzt nur du.


    Es hätte geholfen, wenn du Stück für Stück die Liste abgearbeitet und deine Ergebnisse mit uns geteilt hättest. So hätte man dir weiterhelfen können.


    Dann viel Erfolg und ich drücke die Daumen das er bald wieder läuft 8)

    Matze habe nochmal die alten Beträge gelesen. Das solltest du auch noch mal probieren:


    Der Stößel der Dreipunktdose fährt nach der Kaltlaufphase zurück und hält dort das Standgas. Wenn aber die Gewindeschraube nicht korrekt eingestellt ist, dann hängt die Schraube in der Luft. 43648-5bdcd11d70dac91e5d-jpg


    Da kann der schönste und tollste Vergaser noch so doll eingestellt werden, er wird im Warmlauf einknicken.


    Folgendes Vorgehen habe ich verfolgt:


    Motor kalt, Gewindeschraube so weit rein, bis sie den Stößel ordentlich berührt und dann gute 2,5 Umdrehungen rein, also auf Spannung an die Dreipunktdose. Was nun folgt ist der endlich ersehnte Vorgang.


    Ich bin mir fast sicher, dies hätte auch meinen alten Vergaser gerettet. Wer also irgendwann einmal Probleme mit dem Einstellen des Standgases hat und der Stößel der Dose berührt das Gewinde nicht, der dreht bitte einfach das Gewinde im kalten Zustand wie oben beschrieben.



    Unglaublich und so banal - ich wäre nie drauf gekommen, da ich dachte, dies wurde bei der Überholung berücksichtigt.

    DSE ? Dehnstoffelement im Vergaser? Drehzahl liegt vielleicht bei 2000. ? Jedenfalls nicht deutlich erhöht.

    Wie ich bereits oben geschrieben habe, fliest durch das DSE das Kühlwasser. Das Cabrio startet in der Regel mit 1700 - 1900 Umdrehungen und sollte dann mit wärmer werdendem Kühlwasser (das Wachs im DSE erwärmt sich und schiebt den Stift heraus - ergo Drosselklappenstellung) die Drehzahl verringern, der Umsprung von Kalt- in den Warmlauf.


    Die Dreipunktdose ist für den Leerlauf im warmen Betriebszustand zuständig. Hast du also in der Kaltlaufphase keine Probleme und beginnend erst mit Anstieg der Temepratur ein Absinken bzw. Absterben des Motors, dann kann es helfen, die Mutter der Dreipunktdose wie beschrieben einzudrehen.


    Grundsätzlich ist der Leerlauf hier immer im warmen Zustand einzustellen, da das DSE sonst alle Einstellungen verfälschen würde.


    Ich kann dir jedoch nur nochmal ans Herz legen, dich in die Grundfunktionen einzulesen :) Mühselig, langweilig, zu Beginn will man es einfach lösen - kann dir aber nur sagen, du wirst erst Herr der Lage, wenn du die wenigen Bauteile in ihrer Funktion und Abhängigkeit zueinander verstanden hast.


    Kurzer Hinweis: Die Suchfunktion hier im Forum ist im Bereich 2E2 schon ordentlich gefüllt, es gibt viel gutes zum Lesen und Testen hier zu finden 8)


    Du schaffst das!

    Matze hallo und herzliches willkommen. Ja, wie Solemio schon schrieb, habe ich den Gang nach Canossa mit dem 2E2 schon hinter mir. Habe eine Zeit lang mehr auf den vergaser geschaut als in die Augen meiner Frau ^^

    Danke für die ausführliche Anleitung. Bei mir ist die Situation so, dass der Motor erstmal ganz normal läuft wenn er kalt ist. Er startet auch so wie Du es beschreiben hast. Aber dann wenn er wärmer wird, so nach 5-10min Laufen, dann stirbt er plötzlich ab. Ich kann ihn dann nur am Laufen halten, wenn ich auf dem Gas bleibe. Leerlauf ist dann nicht mehr.... und ich muss ein paar Minuten - so wieder ca. 5-10 - warten. Dann läuft er wieder und geht dann wieder aus. und so weiter... Nach Deiner Beschreibung ist das entweder Falschluft oder diese Dreipunktdose?

    Das DSE kann der Verursacher sein.

    Welche Drehzahl liegt bei Kaltstart an?

    Matze , Hallo und herzliches Willkommen. Ja, wie Solemio schon schrieb, habe ich den Gang nach Canossa mit dem 2E2 schon hinter mir. Habe eine Zeit lang mehr auf den vergaser geschaut als in die Augen meiner Frau :P


    Am Ende lief es dann perfekt - war aber ein gutes Stück Arbeit.


    Ich will dir aus eigener Erfahrung mal ein paar Sachen an die Hand geben:


    - Du musst den 2E2 in seinen Grundfunktionen verstanden haben, sonst stocherst du Monate lang sinnlos an dem Ding rum und führst nur aus, was wir Dir aus der Ferne an Tipps geben.


    Du solltest dir zunächst dieses Video ansehen: Hier geht’s zum Video


    Hast du die einzelnen Bauteile im groben verstanden, dann kann es an die Fehlersuche gehen.


    1. Falschluft bzw. Nebenluft ausschließen:


    Überprüfe alle Unterdruck-Schläuche am vergaser und tausche diese aus. (Falls du welche brauchst, ich habe noch genug hier - schreib mir eine PN). Nehme einen Schlauch ab, schneide ihn neu zu und setze ihn wieder an. Das machst du, bis du alle Schläuche durch hast.


    2. Kaltstart überprüfen:


    Die Kaltstartphase des 2E2 läuft im Grunde und simpel ausgedrückt so ab: Auto kalt, du trittst drei mal ins leere Gaspedal(Vergaser bekommt Kraftstoff). Du drehst die Zündung um und der Motor läuft. Stirbt er sofort ab, dann hast du folgende mögliche Ursachen:


    Die Drosselklappenstellung ist nicht korrekt eingestellt(kannst du einstellen) und/ oder das Dehnstoffelemet (sitzt vorne am Vergaser) ist eingetrocknet. Wenn du dir das Video angesehen hast, dann verstehst du nun, dass durch dieses Element dein Kühlwasser fliest. Sobald dein Kühlwasser sich durch den Motor erwärmt, wird auch das Wachs in diesem(kürzen wir es ab als DSE) DSE erwärmt. In dem Wachs liegt ein Stift, dieser wird durch das Erwärmen des Wachses nach vorne gedrückt und verändert deine Drosselklappenstellung. Viele berichten, dass die Schläuche zu und von diesem DSE über die Jahre verstopfen. Links und rechts an dem DSE sind zwei Schrauben, diese kannst du lösen, dann die Schläuche abmachen(am DSE) und einmal durchpusten. Dann sind diese schonmal frei. Du siehst dann bei abgebautem DSE, dass der Stift im DSE einen weiteren dickeren Stift drückt bzw. bedient. Du kannst dieses DSE in der Küche in einem Wasserbad (auf eigene Gefahr) in kochendes Wasser legen. Du kochst nen Pott mit Wasser, nimmst ihn vom Herd und legst das DSE dort rein, du müsstest nun beobachten, wie der Stift sich langsam nach vorne bewegt. Oft hilft das Wasserbad auch schon, einen festsitzenden Stift zu lösen und die Reise kann weiter gehen. Sollte das nicht der Fall sein, dann kannst du das DSE austauschen. Ersatz ist schwer zu bekommen und relativ teuer. Es gibt jedoch auch eine Variante aus Kunststoff(diese habe ich noch hier als Ersatzteil), du musst dann jedoch Adapter anbauen, da die Durchmesser der Schlauchaufnahme größer sind als die des originalen. Ich empfehle dir, eher das kochen, vielleicht hilft es ja. Oder jemand im Forum hat noch ein originales funktionstüchtiges Element.


    3. Die Dreipunktdose prüfen

    Ein weiterer Fehlerverursacher kann die sogenannte Dreipunktdose sein. Hier ein Auszug aus dem WIKI:

    Wenn du die oben genannten Punkte erledigt hast, kannst du das Leerkaufregelventil also mal um eine Umdrehung (360 Grad) reindrehen. Somit steigt bei intaktem Ventil die Drehzahl. Du kannst das prüfen, wenn du die Mutter hinten(Leerlaufregelventil) im Uhrzeigersinn drehst, müsste sich der Stössel vorne (ich meine) nach außen bewegen.


    Bevor du nun teuer Ersatzteile kaufst und diese ohne Fahrplan tauscht, solltest du erstmal die Falschluft ausschließen, auch beliebt sind falsch angeschlossene Schläuche. Sende uns einfach mal ein paar Fotos vom Vergaser aus jedem Winkel. Wenn du dabei bist, die Fotos zu machen, dann sende uns gleich mal Fotos von der Stellung der Drosselklappe bei kaltem Motor. Falls du eine Leseratte bist, diese Lekture ist eigentlich unausweichlich: Lekture


    Dann gehst du wie oben beschrieben an das DSE und prüfst dieses + Schläuche durchpusten.


    Wenn das nicht hilft, dann gehst du an die Dreipunktdose und drehst dort eine Umdrehung.


    Wenn das auch nicht hilft, dann sehen wir weiter ^^ You are not alone!

    Yes - ich baue am Wochenende auf der Fahrerseite aus und berichte!

    Also bevor ich es falsch verstehe…

    Ich hatte jetzt nicht vor mit zwei weitere Schalter einzubauen. Mein Ziel ist es, die jetzt original im Cockpit verbauten Schalter zu erhalten. Der US hat die ja serienmäßig.


    Ich versuche nun mal den Motor raus zu bekommen.

    Hallo,


    Die Taster sollten noch nutzbar sein, beim Nachrüstsatz werden die Motoren direkt über die Taster angesteuert, original gab es wohl aber

    auch eine Variante über ein Steuerteil wenn ich mich recht entsinne.

    Ja richtig, da gab es das Steuergerät „Steuergerät für elektrische Fensterheber


    Auf dieses würde ich aber verzichten, sicher ist dies auch defekt bei mir.

    Merci für die Anregungen!


    Also habe ich zwei Optionen:


    - Gestänge zerstören, Scheibe retten und neues Set verbauen (kann ich mit dem Nachbau meine originalen Taster weiter nutzen?)

    - Versuchen den Motor auszubauen und dann weiter schauen


    Falls ich an den Motor kommen würde: ist es realistisch, den Motor zu tauschen ohne das Gestänge zu zerstören?

    Moin :)


    Diesen Winter möchte ich mich noch den elektrischen Fensterhebern widmen. Mein Problem ist, dass beide Motoren defekt sind. Das Fenster zur Fahrerseite steht dabei ca 15 cm auf.


    Gemeinsam mit Udo habe ich sie schon versucht manuell mit 12V angesteuert, da bewegt sich nichts.


    Meine Fragen nun zum Vorgehen:


    Kann ich die Motoren bei hochgelassenen Fenstern tauschen?


    Sollte dies nicht gehen, wie tausche ich die Motoren aus, ohne die Fenster zu zerstören?


    Passen die Motoren aus dem 911G? Die wären günstiger(gebraucht)?


    Lassen sich die Fenster trotz Motor irgendwie manuell bewegen?


    :)

    Ein langer Schraubertag neigt sich dem Ende und Udo und ich konnten endlich den Fehler in der Kraftstoffversorgung finden! Es war ein Wackelkontakt an der Steckerfassung der Intank-Pumpe bzw. dem Körper. Nach einigen Telefonaten hat Udo dann auf einen Samstag ein Ersatzteil auftreiben können.


    Dieser sorgte für sporadische Aussetzer der Intank-Pumpe und hat somit natürlich auch meine neue Hauptpumpe wieder ins Jenseits befördert. Gleichzeitig haben wir auch den alten Poti mit den sollwerten verglichen, der war auch nicht mehr sauber …. Also doppelt Glück fürs Ersatzteil.


    Gemein war jedoch, dass ich schon mit dem alten setup liegen geblieben bin und mit dem ADAC die Intankpumpe gemessen hatte. Stehend kam immer Strom am Stecker an. Der Stecker zum Tankgeber war jedoch der Übeltäter.


    Lange habe ich damit gekämpft, das 11 auf 7mm Stück auf das S Rohr vom Cache-Tank an die Pumpe zu bekommen - nach vielem Dehnen passte es aber drauf.


    Zwischendrin haben wir dann bemerkt, dass wir ja noch Nahrung aufnehmen wollten. Also Grill an und nebenbei gegessen.


    Gekostet hatte uns die ganze Aktion natürlich einiges an Zeit. Um 23:00 Uhr haben wir dann mit dem setup und neuer Hauptpumpe die Probefahrt bestanden. Auch der Kaltstart, den ich ursprünglich mit einigen Gas-Stößen unterstützen musste, ist nun normal. Also defekte Intank-Pumpe bzw. Defekter Stecker kann dazu führen, dass der Motor schlecht anspringt.


    Nun ging es erst los. Während Udo sich kurz vor Mitternacht unters Auto legte und damit begann die Schaltung zu zerlegen habe ich den Tacho ausgebaut, damit die neue Tachowelle an den frisch reparierten US-Tacho kann.

    Mit vereinten Kräften haben wir dann Schaltung und Tachowelle erledigt.


    Mein neu überholter Tacho zeigt nun nicht nur die korrekte Füllmenge, er zeigt auch zitterfrei die Reisegeschwindigkeit.


    Müde aber glücklich ging es für mich ins Hotel und für Udo um 02:00 in den Heimatbau.


    Irgendjemand hat dann sich tatsächlich schon um 05:30 Uhr wieder in der Werkstatt unter meinem Auto gelegt …. (Könnt euch denken, dass ich es nicht war😄). Gurt wurde repariert, Heckklappenschloss mit Dichtung versehen. Nummernschildbeleuchtung repariert, Zierleiste wieder mit Clips versehen.


    Um 08:30 Uhr waren wir als Team wieder vereint und haben direkt mit dem Kupplungsseil weiter gemacht. Einhängen des Kupplungsseils am Pedal hatte ich flott erledigt und so ging es zur nächsten Probefahrt zur Abnahme der Schaltung und Kupplung… kein weiteres Einstellen nötig. 13 mm Kupplungseinstellung waren ausreichend, die Schaltung knackig aber gut!


    Nun ging es an die Riemen. Leider US mit fester Riemenscheibe. Diese lies sich mit allen Mitteln nicht lösen, Riemen war aber noch mehr als ok, also Rückbau war angesagt!


    Beleuchtung Rückwärtsgang, Abblendlicht vorne rechts haben wir wieder Leuchtfähig

    gemacht.


    Ich muss nun erneut die Hauptpumpe wechseln, da unser Ersatz um 23:30 lediglich eine low budget Notpumpe war(hatte ich noch im Kofferraum), die mich allerdings bis Hamburg gebracht hat.


    Wer also zur Not eine Ersatz-Pumpe für den schmalen Taler sucht: 26,99 €


    Die e-Fensterheber haben wir noch durchgemessen, diese sind leider beide tot. Somit muss ich mir zwei neue Motoren für links und rechts besorgen. Wie wir diese einbauen, bei feststehendem Motor und Fenster in Stellung oben, das ist noch ein Rätsel.


    Für den nächsten Zahnriemen-Wechsel muss ich mir eine Riemenscheibe und Schraube besorgen. Bei US mit Klima kein leichtes Spiel.


    Mit wenig Schlaf und vielen erledigten Baustellen am Cabrio habe ich dann die Heimreise angetreten.


    Großer Dank geht an PHÖNIX für die unermüdliche Fehlversuche am ersten Tag und die Motivation, den Wagen fertig zu bekommen.