...und weiter gehts:
...übrigends, die Katrin hat sich hier auch auf einem der Fotos "versteckt"...grins !
...und weiter gehts:
...übrigends, die Katrin hat sich hier auch auf einem der Fotos "versteckt"...grins !
Servus zusammen.
Wir, Katrin ( Acapulco Golf 1 ) und meine Wenigkeit, besuchten heute das Oldtimer Treffen in Bad Münster am Stein.
Dies ist mit das größte Oldie Treffen in Rheinland-Pfalz. Angesagt hatten sich ca 500 Fahrzeuge aus den 30er bis 90er Jahren aller Fabrikate. Und in der Tat, es war eine richtig bunte Mischung an tollen Fahrzeugen in dazu wunderschöner Umgebung mit Fluß, Stadtpark und angrenzenden Fachwerkbauten...aber seht selbst:
Hier mal meine persönlichen Erfahrungen zu Motoröl mit alten VW-Motoren:
Ich hatte in der Vergangenheit schon mehrere Golf 2 mit 1,3 ( NZ-Motor ), 1,6 ( EZ & PN ) und den 1,8 ( PF ) gefahren.
Der 1,3er NZ war ein sog. "Winterauto", der lief sogar anstandslos mit Mobil 0W40...ohne Ölverbrauch und ohne Hydro-Klappern. Für mich war das mit der 0er Kaltvisco im EV111-Motor damals ein Test und den hat der 1,3er für mich bestanden..da war ich selbst von überrascht.
Den 1,6er PN hatte ich nach Kauf ( Renterfahrzeug ) und einem großen Service/Inspektion mit 5W40 ( Shell Helix Ultra ) befüllt. Dieser Golf 2 mit 69 PS diente mir als "Sommerfahrzeug" täglich zur Arbeit ( ca. 55km mit überwiegend BAB und Landstraße )...auch der lief mit dem 5W40 problemlos und ebenfalls ohne Ölverbrauch oder Hydroklappern ! Auch der EZ lief, ebenfalls mit 5W40 ( Mobil X1 3000 ) befüllt, seine 6 Jahre in meinem Besitz anstandslos.
Meinen "roten Baron" mit getuntem PF-Motor befülle ich seit 8 Jahren mit vollsynthetischem 10W50 ( Total Quartz Racing ), ebenso bekam mein ehem. Slalomfahrzeug mit dem gleichen Motor ebenfalls das 10W50 von Total.
Es gab/gibt auch hier NULL Probleme, auch nicht mit schleichenden Undichtigkeiten, was man bei umölung auf Vollsynthetiköl oft so hört/liest.
Im Gegenteil...beide Motoren brachten/bringen ca. 1 bar mehr Öldruck kalt wie warm, dazu ist dieser sehr stabil/gleichmäßig und auch die Öltemperaturen sind relativ niedrig ( 84 ° bis max. 115° C ) selbst bei hoher Last und hohen Außentemperaturen und diese sinkt auch wieder nach hoher Belastung recht flott auf die üblichen 90-100°C...also alles rundum gesunde Temperaturen und gesunde Motoren !
Gerade beim Thema Motoröl gibt es sehr oft ein sog. "Halbwissen"...deshalb füllen solche "Ölthreads" auch das Internet mit hunderten von Seiten und Meinungen.
Aber wie schon erwähnt, je nach Anforderung und Fahrprofil genügt ein mineralisches 15W40 oder gar das Altöl aus einem 911er Porsche...das kann jeder machen wie er es für sein Fahrzeug für richtig hält !
Und ich mache das mit dem Motoröl so, wie ich es für gut bzw richtig halte...Kritik oder Diskussionen zwecklos !
In diesem Sinne
Man bedenke aber bei wechsel auf teilsynthetisch von normal das dies zur Ablösung von Ablagerungen führt und nach ein paar 100km ein erneuter Oelwechsel vollzogen werden sollte da man sich sonst schnell einen Lagerschaden (spreche aus leidvoller Erfahrung) einhandeln kann.
Spätestens im Ölfilter, und das ist bekanntlich ein Papierfeinfilter, bleiben diese Ablagerungen drin hängen. Mir ist so ein Fall bisher nicht bekannt mit dieser Ursache für einen Motorschaden...und ich hab schon viele offene Motoren gesehen, ob VW, Opel, Ford, Honda etc.
Ich selbst habe in den letzten 30 Jahren schon einige Motoren "umgeölt" auf besseres Motoröl. Da hatte ich nur einmal einen Fall von Lagerschaden an einem alten Ford OHC Motor ( sog. Pinto ). Und wie sich bei der Demotage später rausgestellt hat, wäre der eh bald hopps gegangen bzw die noch heilen Pleuel- und Hauptlager waren wohl eh kurz vorm Exitus...vermutlich gerade wegen verschlepptem/vernachlässigtem Ölservice. In dem Motor konnte man überall die Ölkohle mit dem Schaber abkratzen.
Merke: Ein Motor geht NIE an gutem Motoröl zugrunde, eher an schlechtem Motoröl bzw bei überzogenen Ölwechseln !
Genau deshalb halte ich auch gar nichts von diesen 30.000km Ölwechselinterwallen, und das erst recht nicht, wenn der Motor viel oder überwiegend in Kurzstrecke läuft ( Wasser- und Kraftstoffeintrag ins Motoröl infolge langem Kaltstart/Kaltlauf ! ).
Diskussionen zum "richtigen " Motoröl gibt es en masse !
Und jeder hat dazu seine Einstellung bzw Meinung...ist also de facto oft genug Glaubenssache .
Nimmt man den alten und robusten 827er VW Motor hier als Beispiel, so kann man dazu Folgendes sagen:
Ein Motor bei guter Gesundheit, der gemütlich und gelassen seine Kilometer abspult, dem genügt durchaus ein 15W40 ( Shell Helix HX5, Mobil 1000 X1, Total Quartz 8000, Valvoline Maxlife, Motul 4000 Motion ) auf Mineralölbasis. Einfach jedes jahr Ölwechsel samt Filter und gut ist.
Ein gesunder Motor, der auch mal gefordert wird und ergo öfter mal hoch/höher belastet wird, der ist mit einem teilsynthetischen 10W40 besser bedient. Ein teilsynthetisches 10W40 ( Total Quartz 7000, Shell Helix H6/H7, Mobil Super 2000, Motul 6100 Synergie+ bzw 4100 Turbolight ) hat ein besseres/fortschrittlicheres Additivpaket ( Verschleißmindernd ) und macht gerade in Punkto Öltemperatur bzw Öltemperaturstabilität hier eindeutig das Rennen. Ergo höhere Schmiersicherheit, weniger "Alterung", geringere Neigung zur Bildung von Ölkohle ( Ölkohle verklebt/verbackt meist die Kolben- und Ölabstreifringe ) bei länger anhaltenden und hohen Öltemperaturen. Auch bringt es nachweisbar weniger Kraftstoffverbrauch weil weniger Reibungsverluste und schnellere Durchölung aller geschmierten Bauteile...gerade im Kaltstart/Kaltlaufphase im Frühjahr/Herbst.
Auch beim teilsynth. Motoröl tut man dies jährlich wechseln incl. Ölfilter und gut.
Eine weitaus bessere Lösung wäre ein richtiger Ölabscheider mit Catchtank...dann hast nie mehr Ölsiffe im Ansaugtrakt.
Dazu verkoken die Ventile nicht mehr, die Ansaugluft ist viel "sauberer" , ergo bessere Verbrennung und bessere Abgaswerte.
Tu den Ansaugtrakt ( Drosselklappe und Ansaugschlauch zum LMM ) einmal jährlich mit Bremsenreiniger innen aus-/durchspülen und den Luftfilterkasten alle 2 Jahre aussaugen/reinigen und jährlich den Luftfiltereinsatz erneuern - Fertig.
Den runden Ölabscheider auf dem Ventildeckel kann man dabei ebenfalls einmal im Jahr mit Bremsenreiniger durchspülen.
Auch wenn da Bremsenriniger in die Ansaugbrücke läuft...kein Problem. Bis Du alles wieder zusammengebaut hast nach dem Reinigen ist der meist bereits verdunstet.
Ein Urlaubs"problem" ist auch zutage getreten, wobei ich nicht weiß, ob es wirklich ein Problem ist. (Druckschalter/ Kühlerlüfter). Solange dat Ding läuft ist es ja gut
Du kannst alternativ einen Thermoschalter vom "alten" Audi A8 4,2 oder vom VW T3 TD Pritsche/Transporter einbauen. Diese Thermoschalter lassen den Lüfter ca. 10° früher anlaufen, was insofern gerade bei heißen Außentemperaturen Sinn macht.
Desweiteren bringt ein Kühlwasserzusatz wie das water wetter von Redline oder das Mo Cool von Motul nochmals eine kleine Prise mehr Reserven.
Mit Anhängerbetrieb bzw bei den heißen temperaturen die uns in Zukunft auch in D erreichen werden ist die beste Dauerlösung ein größerer Wasserkühler, weil eben mehr Kühlleistung insgesamt...z.B. den Kühler für Fahrzeuge mit Klimaanlage.
So, hier ein neuer Termin für die im Frühjahr wegen Schlechtwetter abgesagte Rhein-Mosel Tour:
Und zwar am Sonntag, den 04.09.2022. Treffpunkt um 09:30h beim Backhaus Lüning in Bingen.
Im September ist zudem die Urlaubszeit überwiegend zu Ende und der Massentourismuß im Mittelrheintal ebenfalls ruhiger.
Ich hoffe diesmal daß das Wetter mitspielt und auch die schon jetzt wieder angekündigten und leidigen Coronaeinschränkungen für den Herbst dies ( noch ) zulassen !!!
Wer mitfahren möchte, bitte eintragen...alles Weitere dann final wieder 2-3 Tage vor dem Sonntag / 04.09.2022
Teilnehmer:
1. Stahlwerk ( evtl. mit Katrin zusammen in ihrem Golf 1 Cabrio )
Mir fällt da auf Anhieb der blaue Temperaturfühler ein und die Leerlaufzigarre.
Den blauen Fühler gegen einen neuen zu ersetzen ( vorher evtl durchmessen ob noch ok ), und zwar entweder original VW/Audi oder einen von Valeo, Vemo oder Herth & Bus ( Hella ist zu unzuverlässig ! ) und die Leerlaufzigarre reinigen.
Auch mal auf etwaige Kabelbrüche bzw Kabelbeschädigungen checken im Motorraum an Sensoren und Sonden ( Lambdasonde ).
Auch die Zündeinstellung danach mal neu einstellen ( 8° vor OT hat sich da sehr bewährt ) und überhaupt das Fahrzeug mal eine längere Strecke bewegen/freifahren.
Anleitungen zum Temp.-Fühler und Zigarre gibt es im Cabrio-Wiki:
Kompliment, sehr schickes Cabrio !
Einzig den Hartmann Auspuff finde ich am Cabrio wegen seiner enormen Größe als zu "fett"...da gibt es deutlich schlankere bzw elegantere Alternativen und dazu in Edelstahl.
Am letzten Wochenende lief nach 2 Jahren Corona-Abstinenz wieder das beliebte Homburger Bergrennen. Wir ( Katrin und meine Wenigkeit ) waren dort samstags zu Gast und ich hatte neben Benzingesprächen mit "alten" Kumpels aus der Motorsportscene auch ein paar Fotos geschossen...auf der Strecke als auch im Fahrerlager...here we go:
ich würde fast behaupten der passt nicht . Imho ist die Entlüftungsleitung nur 5-6mm.
...ok, dann halt einer in 6mm:
Hab den eben mal aufgemacht und siehe da es zischt wie blöd und das hat meinem Tank dann nicht so gut getan.
Interessanterweise zischt es auch nach 100 Meter Fahrt erneut beim öffnen.
Ist wohl das Schwerkraftventil ebenfalls Grütze und dicht?
Gab es hier iwo ne Anleitung wie das Ventil überbrückt wird?
Das Thema hatten wir erst vor kurzem am Cabrio von Katrin alias Acapulco Golf 1. Meine pragmatische Lösung war mittig ein ca. 3mm großes Loch in die Mitte vom Tankdeckel bohren und das Phänomen war/ist behoben seitdem. Es gibt aber auch ein U-Stück als Ersatz bzw Tausch vom Schwerkraftventil.
Das ist soweit ich das weis Baujahrabhängig. Wenn Du sicher gehen willst, bestellst Du beide Versionen und die "falsche" Sonde gibst beim Händler vor Ort wieder zurück.
Naja...und wir können die ein oder andere Etappe jederzeit nochmal nachfahren ( besonders die mit den kurvenreichen Straßen )...ich habe ja das Bordbuch aufgehoben. Und das Bordbuch von 2018 als ich selbst gefahren bin, hab ich auch noch...grins !
Ich persönlich habe dort nie ein Loch gebohrt.
Naja, das Loch ist jetzt drin und es funktioniert bzw es hat das Problem ( ohne austretende Benzindämpfe ! ) gelöst.
So, die Rallye Trifels ging gestern abend um 19:30h für uns zu Ende. Katrins Cabrio hat die Rallye trotz Hitzestreß bzw Außentemperaturen von 39,5° C problemlos gemeistert. Wir waren abends beide auch richtig geschafft und müde...aber es hat Spaß gemacht und das war die Hauptsache !
Die Siegerehrung war abends ab 20:15h im Hotel "Alcatraz" , einer ehm. Justizvollzugsanstalt, umgebaut zu einem echt stylischen Hotel-Restaurant.
Unsere Platzierung bei der Touristikwertung für uns war/ist Platz 45 von 58 gewerteten Teilnehmern.
Anbei noch ein paar Fotos...evtl. tut die Katrin noch ein paar dranhängen:
Gestern haben wir die erste Etappe von gut 112km soweit erfolgreich hinter uns gebracht. Und es waren an den zu fahrenden Streckenteilen erfreulicherweise auch viele Zuschauer zu sehen, besonders an Ortsdurchfahrten und den flotten Abschnitten auf bergigen und kurvenreichen Landstraßen. Heute stehen noch 2 Etappen von jeweils 100-120km aus. Unsere Startzeit ist angesetzt für 11:25h.
Was man gestern schon erkennen konnte an einigen Fahrzeugen, war ein "Hitzekollaps" . Besonders ältere Fahrzeuge waren davon betroffen. Der "Acapulco" von Katrin hatte jedoch zu keiner Zeit thermischen Probleme gehabt und hat zuverläßig und "cool" seine Kilometer bergauf- und bergab durchgezogen, und das durchaus recht flott. ![]()
Heute wirds nochmal drauf ankommen bei gut 5° heißeren Außentemperaturen...aber auch da mache ich mir keine Sorgen !
Fotos samt weiteren Berichten folgen...
Kann es sein das der mal leicht feucht stand bzw. der Tank Feuchtigkeit gezogen hat?
Das Cabrio hatte halt eine zeitlang ein löchriges Tankrohr, ein ja wohl häufiges Ärgerniß an diesen Autos.
Insofern wird so auch die Feutigkeit/Rost an/in den Tankdeckel gekrochen sein.