Mir würde es häufig schon reichen wenn ich mich einfach nur darauf verlassen kann, dass ich auch ankomme... bei mir ist es aber eher der Fernverkehr (wo man dann vor Ort jeweils auch auf ÖPNV angewiesen ist).
Ich nutze den ÖPNV deshalb annähernd gar nicht. Bei uns fängt das schon damit an, dass ich zwei Busse vor dem theopraktisch ausreichenden Bus nehmen muss um den verspäteten Zug dann überhaupt zu kriegen. Der verspätete Zug sorgt dafür, dass dann der Anschlusszug nicht mehr erreicht wird und man mit irgendwelchen übervollen Gurken ohne Sitzplatz sich irgendwo "hinstehen" muss. Dort nochmals massiver verspätet angekommen stelle ich fest, dass die Busse nur noch im Halb-Stunden-Takt verkehren und ich vom letzten Bus gerade noch die Rückleuchten sehe.
Neee, das habe ich zu oft durch. Wenn ich im Rahmen meiner Selbstständigkeit unterwegs bin nutze ich Bahn und Co nur noch wenn es einigermaßen direkt ist und ich eine Hotelübernachtung davor habe.
Ein Beispiel noch, dass es auch annähernd gar nicht geht: Hatte eine Veranstaltung in Bayern. Mit Hotelübernachtung. Glaubt ihr, dass ich da mit der Bahn und anderen Öffis überhaupt irgendwie von Norddeutschland dort hingekommen und dort weitergekommen wäre? Es ging nicht, nur mit Taxen die mich am Ende mehr gekostet hätten als der (reine) Spritpreis. Ich habe mich dann Nachmittags auf die A7 begeben, 600 km abgerissen. Nächster Tag die Veranstaltung, abends wieder auf die A7 und zurückgeballert.
Ich freue mich natürlich für alle, die mit dem 9 Euro Ticket eine Entlastung erfahren. Oder soll ich sagen: sich Erstehen und sich Erwarten ? 