Beiträge von avopmap

    Gaszug für den 2H (171 721 555 AB ) von Classicparts ist eingetroffen und es ist auch der richtige Zug! Trotz aller Widrigkeiten habe ich ihn auf gut Glück bestellt.

    Im Teilekatalog nur für "K-Jetronic" gelistet, aber es gibt keinen anderen der mit Digifant aufgeführt ist.

    Auf dem Bild bei Classicparts ist das Ende des Gaszugs eine Kugel, Lieferung ist aber das passende Endstück (was von oben so draufgesteckt wird).

    Wenn der Zug was taugt kann er dann auch in die Liste hier im Forum.

    Nicht falsch verstehen, ich rümpfe da immer schnell die Nase weil ich da immer eine gewisse Raffgier und schnelle Geschäftemacherei hinter sehe welche ich höchstgradig zum totalen abkotzen finde.


    Ich kenne es von Immobilien und Maklern. Mein Haus habe ich auch über einen Makler (größerer vor Ort) kaufen müssen. Bei dem hatte ich schon mehrere Häuser angeschaut und die Energieabrechnungen jeweils eingesehen. Bei allen Energieabrechnungen war es immer die gleiche Bank, bei denen der letzte Eigentümer (die waren jeweils alle verstorben) seine Abschläge hat abbuchen lassen. Für mich hatte das schon ein Geschmäkle.

    Mal ganz abgesehen davon, dass die Würste von Maklern für annähernd keine Leistung, keine Ahnung aber SEHR VIEL dummes Verkaufsgelaber (in meinen Fällen) ein Vermögen kassieren.


    Das ist aber auch nur meine Meinung.

    Mein Nachgeschweißter (von 2 Punkten auf "über die gesamte Breite") hat es angefangen direkt unterhalb der Schweißnaht zu reißen.


    Das Knotenblech wäre von der Konstruktion her exakt richtig (aus meiner Sicht). Ich meine, dass das passen müsste. Die drei Stehbolzen sind "ungefähr" maßgeblich, bis dort geht die Spritzwand. Werde ich mir nochmal genau anschauen und ein Foto von machen wenn ich den neuen Gaszug einbaue.

    Ich habe den Sauhund heute auch ausgewechselt. Die (verstärkt nachgeschweißte) Hülse hat weiter unten mit einen Abschied auf Raten begonnen. Tipp: Wenn das Kupplungsgefühl komisch wird, die Hülse an der Spritzwand nicht mehr genau gerade herauskommt sondern leicht nach oben zeigend, dann sucht schonmal nach einem Ersatzteil oder einem Schweißgerät.


    Auf die Zeit habe ich geachtet: 14:30 losgelegt, 16:25 war das Werkzeug wieder zurücksortiert. Habe den vor zig Jahren schonmal gewechselt UND ich hatte einen Gebrauchten (Danke Mr.Moon) auf der Werkbank liegen. Das ist natürlich von Vorteil weil man dann weiß, wie das alles ausgebaut aussieht.

    Ich schreibe mal den groben Ablauf rein, ist vielleicht was für die Nachwelt:

    - Auto auf zwei Rampen fahren (wenn es noch geht), es arbeitet sich dann geringfügig besser

    - Fahrersitz raus

    - Bremslichtschalter raus (drehen)

    - Klammer vorne (dahinter ist das Lenkrohr) lösen. Dazu von oben mit einem großen Schraubendreher das Blech nach unten drücken und gleichzeitig die Blechplatte raushebeln (so ungefähr jedenfalls, ein Gefummel...)

    - Sicherungsklammer am Kupplungspedal>Pedalachse entfernen

    - mit einem Hammer leicht auf die Achse der Pedale schlagen um sie zu lösen, sie bewegt sich in Richtung Gaspedal raus. Dabei ggf. das Pedalwerk etwas bewegen, sie hakt wegen der Nuten hier und da ein.

    - Kupplungspedal herausfädeln (oben den Zug aushängen, vorher den Zug komplett entspannen, also komplett zusammenschrauben und den Kupplungshebel am Getriebe bis zum ersten fühlbaren Anschlag blockieren).

    - Verbindung Bremspedal>Gabelstange lösen, dazu die Klammer direkt hinter dem Gabelkopf nach unten drücken und die Pedalachse (ist an der Klammer mit dran) dann herausziehen.


    Dann in den Motorraum wechseln

    - Die drei Muttern hinter dem Bremskraftverstärker abschrauben. (Gefummel)

    - Den Bremskraftverstärker nach vorne ziehen (mit Gefühl) um hinten ca 5 cm Abstand zur Spritzwand zu gewinnen. Habe ihn mit einem großen Schraubendrehergriff dann blockiert.


    Wieder in den Fußraum wechseln:

    - Der Pedalbock ist nun noch oben am Wasserkasten mit einer Mutter befestigt. Diese mit einer langen Verlängerung abschrauben. Durch den Schacht im Pedalbock nach oben gucken, dann sieht man sie (mit Taschenlampe).

    - Den Pedalbock nun nach hinten ziehen bis die drei Stehbolzen durch die Spritzwand durch sind, kippen, drehen (muss an der Lenksäule vorbei und dann nach unten rausfädeln. Ist Gefummel, geht aber.

    Auf der Werkbank kann man dann säubern, die Pedalachse neu fetten und dann wieder einbauen. Ich habe das Kupplungspedal auch erst im Fahrzeug wieder eingebaut.

    Beim Halteblech gibt es einen Trick, wie man das wieder reintüddelt. Es geht eigentlich recht einfach. Erst die Schnalle mit dem Blech hochkant in den Pedalbock legen, gleichzeitig das Blech oben eintüdeln und dann nach unten klappen. Schaut euch das auf der Werkbank an, dann solltet ihr das auch hinbekommen.


    Bremslichtschalter nicht vergessen! Und prüfen, ob dessen Einstellung noch stimmt.


    Kniestrebe kann man ausbauen, ist dann alles etwas einfacher zu sehen. Geht aber auch ohne Ausbau. Wenn die Karre nicht auf den Rampen gestanden hätte, dann hätte ich sie auch ausgebaut.

    Lenksäule muss nicht raus!


    Werkzeug:

    - gekröpfter 13er Ring (Muttern BKV)

    - 1/2" Verlängerung Lang

    - Ratsche

    - 13er Nuss (Mutter Pedalbock>Wasserkasten

    - 10er Ring + Imbus (keine Ahnung welcher) für die Begrenzung Hutmutter/Schraube vorne an der Sitzschiene

    - Kreuzschraubendreher Gr. 2 (Abdeckung Sitzschiene)

    - Schlitzschraubendreher (für das elendige Halteblech)

    - Hämmerchen (Pedalachse lösen)


    Gruß
    René

    Zum Kotzen: Meine Kupplungspedalhülse ist wohl angeknackst. Hatte das Gefühl, dass da irgendwas nicht so richtig stimmt. Und die Hülse lässt sich leicht hoch/runter bewegen. Hängt vermutlich noch an einem Metallfragment.


    Hatte sie damals schon ausgetauscht gegen eine besser geschweißte. Anscheinend hat die jetzt auch ihr Lebensende erreicht.

    Geh zum Chiropraktiker. Ich hatte das vor ein paar Jahren auch schonmal, konnte kaum aus dem Bett raus, bin deshalb in einem Rutsch ohne Zwischenstop aus Italien zurückgefahren. Im Autositz sitzen war das einzigste, was überhaupt noch ging.

    Bin dann nach einer Woche Quälerei zum Chiropraktiker (durch Zufall war er es, war die Vertretung meines Hausarztes) und der hat mich einmal links über das Knie gelegt und mich verbogen, dann einmal rechts und die Ursache war dann behoben (irgendwas eingeklemmt).


    Und ne Faszienrolle besorgen ;)

    Das ist Italien, ich liebe es 😁.


    Ne Bootshaftpflicht muss eine Deckungssumme von 6.070.000 € und 1.220.000 € aufweisen. Ne schön unrunde Zahl die natürlich kaum einer so richtig kennt. Hast du das nicht, wird es teuer. Ob man einen Führerschein braucht weiß man nicht so ganz genau, bis 40 PS braucht man als Deutscher bei geliehenen Booten aber keinen. Beim eigenen Boot gelten (vielleicht?) die Regelungen, wie sie im Heimatland gelten. Also 15 PS. Aber vielleicht auch nicht. Es weiß niemand, und jeder schreibt es anders vor.

    Ansonsten muss man auf nem Schlauchboot theoretisch Schwimmwesten (mit der richtigen Kennzeichnung versteht sich), Rettungsring (!), Verbandskasten, Feuerlöscher und bestimmt noch 100 andere DInge mitschleppen von denen man ganz sicher eine Sache nicht dabei hat wenn du kontrolliert wirst. Auf dem Wasser gilt (auch bei den Italienern): Wirst du kontrolliert musst du zahlen.


    Und diskutieren tut man mit der Polizei dort ganz sicher nicht. Ich hatte zwar noch keine Kontrolle, aber alle fahren sehr sehr brav (langsam) an den gestriegelten, glattgebügelten Carabinieri vorbei wenn die mit ihrem Streifenwagen irgendwo stehen während die Kelle in den hochglanzpolierten Stiefeln steckt (tut sie wirklich) und die Sonne bei 35°C runterbrennt, denen dabei aber keine einzige Schweißperle die Stirn herunterläuft 😉. Die machen schon Eindruck.

    Ich kann zwar nichts zu eigentlichen Frage beitragen, aber HUK kommt für mich aus Prinzip nicht in Frage. Auch wenn andere Versicherungen genauso scheiße (sein können).


    Ich hatte zwei Schadensfälle jeweils als Geschädigter bei denen (mit niedrigen Schäden). Beim Ersten wollte man mich mit sehr dämlichen Methoden über den Tisch ziehen (schonmal einen Scheck mitschicken um den Rest dann nicht bezahlen zu müssen, dann Salamitaktik, dann "Einschüchterungsversuche" mit angekündigten neuen Gutachten...). Durch meine leichte Starrköpfigkeit bei solchen Sachen und da ich damals als Student genügend Zeit hatte kamen sie damit halt nicht durch. Nicht solvente Geschädigte welche e die Kohle für ein neues Auto oder die Wiederherstellung dringend benötigt hätten, hätten vermutlich eingestimmt (... den Scheck eingelöst) und ihnen wären 70% des eigentlichen Schadens durch die Lappen gegangen.


    Beim zweiten Mal habe ich nach dem ersten Brief der HUK, es war abzusehen was passiert, dann gleich den Rechtsanwalt eingeschaltet und plötzlich ging es ganz schnell.


    Interessant übrigens: https://www.captain-huk.de/


    Bin bei der Öffentlichen Versicherung weil ich einen Mann vor Ort haben will. Aber nur mit TK. Das Auto kostet da ca 150 Euro, aber ohne Gutachten etc. Fahrleistung 10000 km, keine Fahrer unter 26 (was aber möglich ist).

    Habe allerdings auch alle anderen Fahrzeuge dort, das Haus auch... Geht also bestimmt auch noch billiger.


    Und meine Rechtsschutzversicherung habe ich dort, wo ich nix anderes versichert habe 8o


    Gruß

    Danke für die Rückmeldungen :)


    Bei den Defekten hatte ich noch den Klima-Druckschalter vergessen. Wobei ich nun nicht genau sagen kann ob er defekt ist oder ob er einfach nur funktioniert hat. Wenn es echt extrem heiß war musste ich das Kabel kurz abziehen. Dann war der Lüfter aus. Vielleicht klebte auch der Kontakt? Wenn ich nach Klimabetrieb länger ohne Klima gefahren bin ging er auch von alleine aus, vielleicht durch die Rüttelei des Autos... weiß der Geier. Vielleicht bestell ich den noch. Die Schläuche sehen auch nicht mehr so toll aus und es müssten mal neue aufgepresst werden. Eine Sache für den Winter ;)

    Gruß
    René

    Bin wieder zu Hause.


    Die letzte Tour führte mich aus der Bretagne über Belgien/ Niederlande wieder nach Hause.

    Erster Zwischenstop war ein Campingplatz in Frankreich. Es war wieder HEIß draußen, ich hatte kein Bock mehr zu fahren und ich habe den Fehler gemacht zwischendurch keine längere Pause zu machen. Das Schild an der Campingplatz-Einfahrt (Complét) sorgte also nicht nur kurzfristig für schlechte Laune. Die wurde dann auch nicht besser, als mein zweiter Ausweichplatz nicht erreichbar war, weil die Straße gesperrt war. Also zurück auf die Autobahn, dort auf einen Parkplatz in den Schatten gestellt. Hatte mich schon auf "Camping the hard way" eingestellt und mit einer Übernachtung auf der Autobahn gerechnet. Kühlschrank geht auf Gas, Batterie und die Wasserkanister waren voll und meine sehr gurkige Selbstbauaußendusche gab mir die letzte Sicherheit in Form von "geht schon".

    Hab dann aber doch noch einen Municipal, entlang meiner Route um die Umweltzone herum, gefunden. Den wollte ich noch versuchen. Also da hin, und was soll ich sagen: Fast leer, schön angelegt und hohe große Bäume (Schatten!). Was war ich froh!

    Am nächsten Tag dann nach Holland auf einen Mini-Camping zwischen Utrecht und Breda. Den hatte ich dann aber abends noch reserviert. In Frankreich lief es gut, wenig Verkehr, in Belgien war es sehr voll. Dort nochmal vollgetankt wegen der exorbitanten Spritpreise in NL.

    Dort dann angekommen: 11 Stellplätze, welche in einer niederländischen Akkuratesse vom feinsten angelegt sind, die Camper dort alles sehr pingeling glatt und gebügelt aufgestellt und eingerichtet. Alles total ruhig, pikobello und jeder der ordentlich gekleideten 70+ Menschen grüßte beim vorbeigehen. Wie der Wohnwagen zu stehen hat, wie das Auto stehen muss und in welchen Stecker der Strom genau gesteckt werden muss wurde mir dann auch gleich gezeigt. Mir war das nach 4 Wochen eher schlurrigen Campingplätzen echt etwas zu viel. Habe morgens dann ausgeschlafen weil nicht mehr so viel zu fahren war und habe mich dann auch recht schnell verdrückt weil ich keinen Krach machen wollte beim Frühstück 😁. Nichtmal den Müll habe ich entsorgt, denn der wurde dort auch ganz genau (ich habe in die Tonnen reingeschaut, ich wollte es eigentlich noch fotografieren) sortiert. Rückfahrt dann zügigst nach Hause, die letzten 150 km sind immer die gleichen: Es wird gefahren was die Kiste hergibt...


    Am Ende des Tages (der viereinhalb Wochen):

    Deutschland, Österreich, Liechtenstein, Schweiz, Italien, Frankreich, Belgien, Niederlande.


    Hinweg und Italien habe ich alles vorher gebucht. Frankreich alles auf gut Glück und ausschließlich von der Kommune getragene Campingplätze (was fast immer gut funktioniert hat). Den in NL hatte ich zur Sicherheit noch gebucht.


    Knapp 5000 km (ca 500 km davon solo), Durchschnitt 10,3 L, ca 550 Liter Sprit (mit Boot), ca 75 Stunden Fahrtzeit. (Werte aus der MFA), 260 Euro an Mautkosten haben sich zusammengesammelt. Am teuersten war der Mont-Blanc-Tunnel (65 Euro) & ein Stück der italienischen Autostrade Milano>Aosta (ca 50 Euro). Der Rest hat sich an den vielen Kassenhäuschen aufgeteilt. 😉 Öl war bei Abfahrt voll, bei Ankunft auf halb.


    Defekte: Bis auf die eine Führungsbuchse des Schaltgestänges direkt hinter dem Krümmer (die fällt bei jeder längeren Wohnwagenfahrt raus weil das Hitzeschutzblech bzw. Warmluftansaugblech am Krümmer nicht mehr montiert ist) war am Auto dieses Mal gar nichts. Die Buchse sorgt für etwas mehr Spiel beim schalten. Ich werde dieses Problem aber nun echt mal angehen und mir da irgendwas hinkonstruieren damit die da bleibt, wo sie hingehört.


    Am Wohnwagen ist überhaupt gar nix kaputt gegangen.


    Der Urlaub war insgesamt super, jeder der zahlreichen Kilometer hat sich gelohnt. Das Cabrio hat zeitweise wirklich sehr böse Bedingungen gehabt und hat sehr gut "mitgearbeitet".

    Eine Sache ist für mich allerdings definitiv Fakt, da mag hier jemand sagen was er will: Mit SuperPlus 98 fährt es besser. Gefühlt habe ich ein ganz klein wenig mehr Motorreserven welche aber den letzten Unterschied ausmachen. Mit Super 95 wurde es schneller anstrengend und noch zäher als es sowieso schon ist. Leider musste ich hin und wieder 95 tanken weil es nix anderes gab. Diesen Raketentreibstoff von Aral/Shell habe ich nie getankt, wenn dann 98 (also Esso, Total, Avia).