Beiträge von avopmap

    Die Schaltbetätigung hat sich hier und da mininal verändert. Ich finde, dass die neuen sich "deutlicher" schalten lassen.


    Ich bin froh, dass ich das AUG nicht mehr an den Hacken habe... mir war das zu bescheuert übersetzt. Insgesamt zu kurz, von 4 auf 5 irgendwie merkwürdig, wie in so nem Sportwagen... und das mit so nem kastrierten Bauernmotor (2H). Hab da oft von 3 direkt auf 5 geschaltet weil der 4. für nix zu gebrauchen war.

    Gruß
    René

    So, jetzt geht es wieder aufwärts.


    Den alten Motor/ Getriebe habe ich rausgehoben. Klimakompressor und Servo sind im Auto verblieben. Empfehlung wenn man es alleine macht: Ansaugkrümmer abbauen und man hat viel mehr Platz. Getriebe etwas runter, Motor hoch und dann raus damit.
    Der "neue" Motor ist annähernd zusammengebaut. Was noch fehlt ist die Kupplung/ Schwungrad. Das mache ich aber erst, wenn der Motor vom Montageständer runter ist.
    Die 90000km verbaute Valeo-Kupplung sieht noch super aus. Für das Leid, was sie teilweise "erfahren" hat war ich sehr positiv überrascht. Annähernd Null Verschleiß. Die hätte noch ewig gehalten. Jetzt habe ich eine LUK-Kupplung gekauft.


    Das Getriebe habe ich saubergemacht, Ausrücklager wird noch ausgetauscht.

    Motorraum habe ich sauber gemacht (ein bisschen zumindest) und den Kabelbaum "links" (so heißt er im Teileprogramm) hier und da mit neuen Kontakten und Kabelschuhen versehen sowie einen neuen PVC Schlauch sowie Hitzeschutz drübergezogen. Genauso wie beim komplett neu gefertigten Digifant-Kabelbaum, der hier noch im Büro liegt. In Krümmernähe ist das PVC schön zerbrochen...


    Der 10 Jahre alte LRT-Krümmer ist krumm. Den muss ich planen lassen. Ungefähr 1-2 mm.


    Die Wasserschläuche habe ich tuto kompletti erneuert (alle von Gates). Alles was schäbig und angerostet/ angekratzt war habe ich eben einmal neu lackiert (also saubergemacht, angeschliffen und drübergeduscht mit der Dose).


    Ersatzteile habe ich nun vieles im Zubehör gekauft, aber stets von Markenherstellern.


    Der Teileservice bei meinem VW-Händler auf dem Land ist hervorragend! Das Fett für die Kupplungsverzahnung hat er mir kostenfrei aus der großen Tube in ein kleines Tütchen gedrückt.

    Was jetzt noch ansteht: Eine letzte Teilebestellung bei VW, ein paar Kabelsachen, Zahnriemen muss noch aufgelegt werden, ein paar Kabelbaumhalter und Clipse fehlen noch (sind z. T. schon bestellt), Krümmer planen, Motor und Getriebe müssen aneinander geschraubt werden und dann kann er wieder hinein.

    Garage wird mir so langsam zu rummelig. Zuviele Teile stehen da herum. Ist aber ein sortiertes Chaos.

    Aceton: Negativ (furchtbares Zeug... aber an allen anderen Stellen sehr effektiv).

    Backofenreiniger mit Einwirkzeit: Negativ.

    Das Zeug bleibt also da, wo es ist.

    Der Motorraum ist nun passabel. Die paar Flecken sind dann halt da...


    Danke euch!

    Also Stephan, wir müssen mal die Fahrgestellnummern austauschen, dein Wagen muss kurz vor oder nach meinem Wagen vom Band gelaufen sein. Die Flecken sind bei dir annähernd exakt an den gleichen Stellen... dieses Stück blanke Blech an der Spritzwand (wo ich dachte, das wäre irgendwann mal durch mich entstanden) habe ich genau so an genau der gleichen Stelle.


    Trockeneisstrahlen fällt auf jeden Fall aus. So perfekt muss ich es nicht haben. Und wenn, dann mache ich das wenn ich mich mal für ne Lackierung entschließe. Und dann wird die Kiste komplett zerlegt. Aber erstmal nicht. ;)


    Ich werde am WE mal ausprobieren und den Reiniger länger einwirken lassen.

    Moin,

    ich wollte mal "feucht durchwischen" im Motorraum damit es etwas schöner aussieht und man nicht immer schwarze Hände hat, wenn man irgendwas macht. Schwarze, fettige Dreckkruste geht ganz gut weg mit einweichen mit WD40 und dann Bremsenreiniger oder Isopropanol.

    Nun habe ich aber an der Spritzwand sowie hier und da im Motorraum Stellen, wo irgendein Zeug ist was sich nicht so recht beeindrucken lassen will... sieht aus wie Wachs in festgebrannt. Ist nicht zäh, ist hart.


    Jemand ne Idee? Es soll nicht Concours d´Elegance-tauglich werden, aber schlicht "weg" wäre schon schön.


    Gruß

    René

    Großen Öl/Wasserkühler habe ich verbaut, mit dem großen Ölfilter vom Dieselgolf passt es nicht, dafür ist der Schraubstutzen zu kurz. Nen normaler Ölfilter passt gerade so. Und das dürfte mit dem großen Ölfilter auch eng im Auto werden.


    Gestern habe ich den Öldruck mittels Bohrmaschine über das Nebenwellenrad angetrieben. Erkenntnisse:

    Ich würde diese Vorgehensweise empfehlen wenn man mal den Kopf abhatte: Man entlüftet, hat sofort Druck sobald der Motor das erste Mal läuft und man hat nicht den ganzen Junk in der Steigleitung zum Zylinderkopf. Und da war echt Krams drin! Ist zwar alles aufwändig, aber fürs gute Gefühl...


    Erster Durchgang: hab 2 Liter Öl in die Wanne gekippt (über einen der Rücklaufkanäle) und nen Schlauch in die Steigleitung zum Kopf (den Schlauch unbedingt festhalten und möglichst einen passenden nehmen der da gut und fest reingeht). Das Ende in eine Altöldose.

    Als Entlüftung schraubt man einen der Geber im Ölfilterhalter los. Dann langsam Gas geben an der Bohrmaschine und sobald das Öl am Ölfilterflansch ankommt aufhören, den Geber wieder dicht drehen. Dann wieder etwas Gas (bloß nicht zuviel!) und den ersten Teil des Öls direkt in die Dose füllen. Da reichen 200 ml dicke aus.

    Danach habe ich die Kurbelwelle ein wenig gedreht und immer mal wieder gepumpt.

    Und jetzt das "Vorsicht": Kommt nicht auf die Idee, dass kein Druck mehr da ist wenn man nicht mehr die Nebenwelle dreht. Da ist noch eine ganze Zeit Öldruck und es gibt eine schöne Fontäne. :rofl:


    After that: Kopf montiert, und wieder laufen lassen bis der Kopf satt im Öl stand. Nockenwelle ein paar mal dabei gedreht. Ich sag mal so: Geschmiert ist das jetzt alles. Sieht auch alles interessant aus.

    Derweil habe ich den noch im Auto verbauten Motor seiner Ansaugbrücke, Kabel und Lima entledigt. Montiert sind noch die A-Wellen, Krümmer und Motorlager. Das letzte Mal nervte die Ansaugbrücke ultimativ beim Ausbau.
    Die Tage lasse ich das Kühlwasser ab und dann kommt er raus.

    Die Ursache für die schwergängige Kupplung habe ich gefunden: Es ist der FUCKING Zug, der ja noch relativ neu ist. Habe Silikonöl reingesprüht und das Ding ist wieder butterweich zu bedienen. Das hat mich gerade echt aufgeregt, weil ich da nun echt viel mit gefahren bin und die Kupplung mir immer auf den Keks ging. Eigentlich müsste man sich mal überlegen, ob man sich nicht was bauen lässt in hochwertig. Mit nem Schmiernippel versteht sich.

    Ich sag mal vorweg: Ich bin auch nicht gerade jemand, der nach 2 Jahren ganz nervös wird, nach 3 Jahren kommt bei mir der Punkt "man könnte mal"... Ich sehe das auch weniger problematisch bzgl. Dampfblasenbildung sondern in Bezug auf den Korrosionsschutz.


    Eine Geschichte zur synthetischen Bremsflüssigkeit: Ein Irrglaube ist, dass man damit kein Wasser mehr in der Bremsanlage hat. Mein Vater hat das bei einem amerikanischen Oldtimer (da wurde das Zeugs schon früher öfter mal verwendet) auch immer gesagt und dass das alles Quatsch und Geschäftemacherei sei mit der Wechselei...

    ... ja bis dann der Hauptbremszylinder verrostet war (also innerlich). Warum? Wasser bildet sich trotzdem und ist auch in der Bremsflüssigkeit drin. Zwar nicht in den Leitungen oder Bremssätteln (oder unbedeutend in der Menge) aber oben im Bremsflüssigkeitsreservoir ganz normal weil es zur Umgebungsluft eben nicht hermetisch abgeschlossen ist. Und da der ganze Hauptbremszylinder aus Guss bestand, der Deckel aus Blech, hat sich da eine stattliche Pampe gebildet.

    Danke für den Tipp, den Öldruck baue ich noch auf bevor der Motor überhaupt im Auto ist durch Antrieb der Ölpumpe per Bohrmaschine. Das hat den Vorteil, dass sich nix dreht beor nicht Öldruck einmal voll da war.


    Heute Teile bei VW bestellt. Schrauben und Co, jetzt bin ich über 500 Euro ^^