Beiträge von avopmap

    Also Stephan, wir müssen mal die Fahrgestellnummern austauschen, dein Wagen muss kurz vor oder nach meinem Wagen vom Band gelaufen sein. Die Flecken sind bei dir annähernd exakt an den gleichen Stellen... dieses Stück blanke Blech an der Spritzwand (wo ich dachte, das wäre irgendwann mal durch mich entstanden) habe ich genau so an genau der gleichen Stelle.


    Trockeneisstrahlen fällt auf jeden Fall aus. So perfekt muss ich es nicht haben. Und wenn, dann mache ich das wenn ich mich mal für ne Lackierung entschließe. Und dann wird die Kiste komplett zerlegt. Aber erstmal nicht. ;)


    Ich werde am WE mal ausprobieren und den Reiniger länger einwirken lassen.

    Moin,

    ich wollte mal "feucht durchwischen" im Motorraum damit es etwas schöner aussieht und man nicht immer schwarze Hände hat, wenn man irgendwas macht. Schwarze, fettige Dreckkruste geht ganz gut weg mit einweichen mit WD40 und dann Bremsenreiniger oder Isopropanol.

    Nun habe ich aber an der Spritzwand sowie hier und da im Motorraum Stellen, wo irgendein Zeug ist was sich nicht so recht beeindrucken lassen will... sieht aus wie Wachs in festgebrannt. Ist nicht zäh, ist hart.


    Jemand ne Idee? Es soll nicht Concours d´Elegance-tauglich werden, aber schlicht "weg" wäre schon schön.


    Gruß

    René

    Großen Öl/Wasserkühler habe ich verbaut, mit dem großen Ölfilter vom Dieselgolf passt es nicht, dafür ist der Schraubstutzen zu kurz. Nen normaler Ölfilter passt gerade so. Und das dürfte mit dem großen Ölfilter auch eng im Auto werden.


    Gestern habe ich den Öldruck mittels Bohrmaschine über das Nebenwellenrad angetrieben. Erkenntnisse:

    Ich würde diese Vorgehensweise empfehlen wenn man mal den Kopf abhatte: Man entlüftet, hat sofort Druck sobald der Motor das erste Mal läuft und man hat nicht den ganzen Junk in der Steigleitung zum Zylinderkopf. Und da war echt Krams drin! Ist zwar alles aufwändig, aber fürs gute Gefühl...


    Erster Durchgang: hab 2 Liter Öl in die Wanne gekippt (über einen der Rücklaufkanäle) und nen Schlauch in die Steigleitung zum Kopf (den Schlauch unbedingt festhalten und möglichst einen passenden nehmen der da gut und fest reingeht). Das Ende in eine Altöldose.

    Als Entlüftung schraubt man einen der Geber im Ölfilterhalter los. Dann langsam Gas geben an der Bohrmaschine und sobald das Öl am Ölfilterflansch ankommt aufhören, den Geber wieder dicht drehen. Dann wieder etwas Gas (bloß nicht zuviel!) und den ersten Teil des Öls direkt in die Dose füllen. Da reichen 200 ml dicke aus.

    Danach habe ich die Kurbelwelle ein wenig gedreht und immer mal wieder gepumpt.

    Und jetzt das "Vorsicht": Kommt nicht auf die Idee, dass kein Druck mehr da ist wenn man nicht mehr die Nebenwelle dreht. Da ist noch eine ganze Zeit Öldruck und es gibt eine schöne Fontäne. :rofl:


    After that: Kopf montiert, und wieder laufen lassen bis der Kopf satt im Öl stand. Nockenwelle ein paar mal dabei gedreht. Ich sag mal so: Geschmiert ist das jetzt alles. Sieht auch alles interessant aus.

    Derweil habe ich den noch im Auto verbauten Motor seiner Ansaugbrücke, Kabel und Lima entledigt. Montiert sind noch die A-Wellen, Krümmer und Motorlager. Das letzte Mal nervte die Ansaugbrücke ultimativ beim Ausbau.
    Die Tage lasse ich das Kühlwasser ab und dann kommt er raus.

    Die Ursache für die schwergängige Kupplung habe ich gefunden: Es ist der FUCKING Zug, der ja noch relativ neu ist. Habe Silikonöl reingesprüht und das Ding ist wieder butterweich zu bedienen. Das hat mich gerade echt aufgeregt, weil ich da nun echt viel mit gefahren bin und die Kupplung mir immer auf den Keks ging. Eigentlich müsste man sich mal überlegen, ob man sich nicht was bauen lässt in hochwertig. Mit nem Schmiernippel versteht sich.

    Ich sag mal vorweg: Ich bin auch nicht gerade jemand, der nach 2 Jahren ganz nervös wird, nach 3 Jahren kommt bei mir der Punkt "man könnte mal"... Ich sehe das auch weniger problematisch bzgl. Dampfblasenbildung sondern in Bezug auf den Korrosionsschutz.


    Eine Geschichte zur synthetischen Bremsflüssigkeit: Ein Irrglaube ist, dass man damit kein Wasser mehr in der Bremsanlage hat. Mein Vater hat das bei einem amerikanischen Oldtimer (da wurde das Zeugs schon früher öfter mal verwendet) auch immer gesagt und dass das alles Quatsch und Geschäftemacherei sei mit der Wechselei...

    ... ja bis dann der Hauptbremszylinder verrostet war (also innerlich). Warum? Wasser bildet sich trotzdem und ist auch in der Bremsflüssigkeit drin. Zwar nicht in den Leitungen oder Bremssätteln (oder unbedeutend in der Menge) aber oben im Bremsflüssigkeitsreservoir ganz normal weil es zur Umgebungsluft eben nicht hermetisch abgeschlossen ist. Und da der ganze Hauptbremszylinder aus Guss bestand, der Deckel aus Blech, hat sich da eine stattliche Pampe gebildet.

    Danke für den Tipp, den Öldruck baue ich noch auf bevor der Motor überhaupt im Auto ist durch Antrieb der Ölpumpe per Bohrmaschine. Das hat den Vorteil, dass sich nix dreht beor nicht Öldruck einmal voll da war.


    Heute Teile bei VW bestellt. Schrauben und Co, jetzt bin ich über 500 Euro ^^

    Wenn man das macht, dann bietet sich bei den Ersatzteilpreisen „einmal alles“ an. Ich meine, dass ich noch unter 500 Euro liege. Mit neuer WaPu, Ölkühler, ALLE Dichtungen außer Ventilschaftdichtungen (die waren schon gemacht) neuen Hydrostößeln. Alles von namhaften Herstellern. (INA, Glyco, Gates, Elring…)

    Ihr habt ja alle reichlich Fahrzeuge zur Verfügung 👍


    Bei mir sind das nicht so viele, dafür aber unterschiedliche 8)

    72er Honda Dax ST50: für ultra seltene Fahrten mit dem motorisierte Zweirad, mit großem Kennzeichen. 2-Rad ist nicht meins, da habe ich immer eine latente Angst.

    78er Knaus Südwind Wohnwagen: Für Fahrten in den Urlaub...

    92er Evinrude 8 PS mit 2020er Zodiac Cadet: Für Fahrten auf dem Wasser...

    12er Volvo V50: Für alle anderen Fahrten, und das sind die meisten ;)

    Wenn man denn mal dran rumschrauben muss ;) , dann ist es bei vielen Dingen sehr service-freundlich gebaut. Die auf den ersten Blick etwas sehr komisch gebogene Servoleitung war genau deshalb so komisch geformt, damit man mit ner 1/2" Verlängerung den Riemenspanner losschrauben kann. Das hätte ich nicht gedacht...


    Die Scheinwerferheringe sind auch eine Sache, die sich anderen abgucken dürfen.

    Kenn ich von meinem 2012er Volvo (Diesel) auch.


    Tipp beim Ölwechsel: Etwas weniger einfüllen und später lieber nachfüllen. Wenn er "Ölstand niedrig" anzeigt lieber nochmal Zündung aus, Zündung an und dann nochmal fahren und schauen ob es wiederkommt.

    Die freie Werkstatt hatte bei einem Ölwechsel die Angabe aus ihrem System eingefüllt. Folge war, dass ich nach ein paar Kilometern ne Warnung hatte und sie das Öl wieder absaugen mussten. Folge war: Ich mach es jetzt selbst ;)


    Beim nachfüllen höchstens nen halben Liter reinkippen (wenn Ölstand niedrig gekommen ist).