Beiträge von ingbilly

    Nabend,


    ein Update zur Geschichte. Vielleicht kann es ja auch mal jemanden helfen, obwohl ich noch nicht sicher bin, ob es gelöst ist.


    Ich hab am letzten Samstag den dritten Mengenteiler dringehabt.

    Also den schließe ich jetzt echt aus.

    Ich habe jetzt den ersten, einen zweien überholten und einen dritten Mengenteiler dringehabt.
    Der erste und der zweite sind meine, der dritte stammte aus einem laufenden Auto.

    Das Auto hatte diese Verschlucker immer weiter und ich hatte mittlerweile sogar den Verdacht, daß das immer schlechter wurde.


    Da ich mittlerweile Verteiler, das Zündmodul, die Temperaturfühler, die Lambdasonde, das Steuergerät und den Mengenteiler ausreichend oft in der Hand hatte, hatte ich mir einen Überholsatz für den Mengenteiler besorgt.

    Den hatte ich diese Woche fertig (Ultraschall und Dichtungen) und habe den heute eingebaut.


    Das Auto lief mit dem WLR auch nicht besser, wie gesagt, ich hatte den Verdacht, daß das sogar schleichend immer schlechter wurde.


    Ich konnte das Auto immer auf hohe oder Höchstgeschwindigkeit bringen, wenn ich nicht ruckartig schaltete oder Gas gab. Einfach normal durchbeschleunigen und dem Auto fehlte nichts.


    Heute habe ich dann ein von außen nicht so richtig schlecht aussehendes Kabel um eine leicht auffällige Stelle gekürzt. Das Kabel des oberen Temperaturzeitschalters.

    Anschließend fuhr das Auto besser, viel viel besser. Die nächste Fahrt mußte meine Frau machen, weil es so ist, daß sie Sachen kaputtbekommt, die keiner sonst niedermachen kann.

    Aber nicht mal sie brachte diese Verschlucker mal hin. Zweimal hat er geruckelt (auf 25 km) aber sonst nicht mehr. Als ich dann gefahren bin, hab ich den provoziert, aber es war nix mehr.


    Ich bin also nicht ganz sicher, ob das nun erledigt ist, aber ich werde nochmal abschließend berichten, wenn wieder ein paar Kilometer drauf sind.


    Die Aktion hat mir nun einige Teile angeschwemmt.

    Ich hab gekauft:

    Druckmessdose für Betriebsdruck und Steuerdruck

    Ultraschallbecken und Reiniger

    Rauchnebelmaschine

    2x Dichtsatz Mengenteiler

    1x Dichtsatz Warmlaufregler

    Meßgläser zur Prüfung der Mengenteiler, Ringschrauben

    1 Mengenteiler gebraucht

    1 Lambdasonde

    1 Steuergerät

    1 Temperaturfühler

    1 Zündmodul

    Verteilerkappe und Finger


    Sollte jemand einen Mengenteiler, Zündmodul oder Lambdasonde brauchen, die können wieder weg.


    Gruß

    Juergen

    Hallo,


    es gibt ein Update, aber leider keine Lösung.

    Mengenteiler wurde jetzt gegen ein überholtes Teil getauscht, keine Änderung.


    Ich bin jetzt mit Kerzen, Verteiler, Zündspule, Zündmodul, Temperaturschalter, Taktventil, Lambdasonde, Steuergerät, Zusatzluftschieber, Drucksprungschalter und Mengenteiler durch.

    Habe im Moment keine weitere Idee mehr.


    Gruß

    Juergen

    Du hast eine Stahlmembrane zwischen den Hälfte , die ist nicht ganz trivial betreffend Dichtheit. Ich überhole die Dinger beruflich, es ist schon nicht ganz ohne und ohne Prüfstand zum Kanäle synchronisieren eigentlich eher mistig sauber umzusetzen.


    Gehen tut es aber sicher und man kann sich da grundsätzlich gut reinfuchsen, ich habe aber auch Lehrgeld bezahlt.

    Glaub ich Dir, das war auch einer meiner Gedanken, die Einstellung der einzelnen Kanäle wird ein Thema.

    Das eine wird erstmal die Gleichmäßigkeit und das andere die exakte Menge sein.

    Ich hab noch kein Gefühl dafür, um welche Mengen es da geht und ich weiß auch noch nicht, ob ich das so mache.


    Ich hab mir grad mal ein Opfer besorgt, das ich mir genauer anschaue.


    Interessanterweise konnte ich heute nach dem Zusammenbau das Phänomen, daß ich mit der Stauscheibe dem Kolben nach unten davoneilen und dann beim erneuten Hochziehen wieder kontaktiere, nicht nachvollziehen. Mir gelang es nicht, die Rolle der Stauscheibe vom Kolben abzuheben.


    Gefahren ist das Auto danach aber auch nicht besser, eher schlechter.

    Hallo,


    also, es ist eine Feder drin.

    Ich hab den Mengenteiler grad mal ausgebaut gehabt und mir das angeschaut.


    Es ist eine Feder drin, die ist nicht besonders stark. Aber sie schiebt den Steuerkolben.

    Habe den Kolben reingedrückt und wieder rauskommen lassen. Ich würde sagen, der geht satt, klappert in der Bohrung aber nicht grad rum. Passt sehr gut, ich schätze das auf max. 0,02mm "Spiel", eher etwas weniger.

    Etwas weniger als unsere hydraulischen Steuerkettenspanner (Arbeitgeber) haben.


    Der Kolben geht ohne hakeln, ich hätte ihn aber etwas schneller erwartet. Saugend ist der richtige Ausdruck, er geht nicht besser und nicht schlechter.


    Ratlos bin ich, ratlos.

    Nach dem, was ich jetzt gesehen habe, würde ich mir schon zutrauen, den komplett zu zerlegen und nach Reinigung wieder mit neuen Dichtungen zusammenzubauen.

    Ob das das Problem aber löst, ...


    Gruß

    Juergen

    Naja, ich weiß nicht, wer das überhaupt schon mal probiert hat. Der Kolben sitzt ja satt und ist auch nicht trocken.

    Der fällt nicht, sondern der rutscht, würde ich jetzt das gefühlsmäßig mal beschreiben.

    Er hat kein hohes Gewicht und rutscht daher halt runter, das macht er ja auch.


    Und wenn ich die Stauscheibe mechanisch schneller schliesse, als der rutscht, dann überhole ich ihn mit der Stauscheibe.


    Ich hab da halt keinen Vergleich, aber im benzingefüllten Mengenteiler wird der Kolben ja nicht fallen, dazu bräuchte er ja wesentlich mehr Spiel als "saugend".


    Oder hat der eine Feder? Ich hab auf der Zeichnung keine gesehen, aber wenn der eine Feder hätte, dann wäre er zu langsam.

    Nabend,


    also, das Ding ist heute um 16 Uhr hiergewesen. Ich war natürlich wie auf Kohlen gesessen.

    Allerdings war meine Prüfung nach anfänglichen Problemchen (man bläst damit ja auch in den Stauscheibenkasten und somit auch in den Luftfilter) mit dem Ergebnis, dass ich sagen würde, dass die Schläuche dicht sind. Ich habe bis auf die dann zu behebenden Pfade keine Leckagen an den Verbindungsstellen gefunden.


    Auf jeden Fall ist vom Saugrohr zum Motor hin alles dicht und vom Saugrohr bis zur Stauscheibe hin auch nichts rausgekommen. Hab ich getrennt gemacht, war einfacher.


    Was mir aufgefallen ist:

    Wenn ich die Stauscheibe manuell hochhebe (Motor aus), dann bewege ich doch auch den Steuerkolben. Das geht recht satt, da klappert nichts, es klemmt auch nicht. Geht richtig satt und ruckfrei.


    Allerdings habe ich den Eindruck, daß die Stauscheibe schneller absinkt, wie der Steuerkolben. Wenn ich die Stauscheibe händisch schneller absenke und dann wieder anhebe, dann höre ich, wenn ich mit dem Hebel dann wieder auf den sich abwärts bewegenden Steuerkolben treffe.


    Ansonsten habe ich nochmal Stecker und Kontakte gereinigt, aber gelöst ist das Problem nicht.


    Ich kann die Aussetzer provozieren, wenn ich beim Hochschalten eine Gedenksekunde einlege, dann tritt das Phänomen nicht auf.


    Außerdem habe ich auf der letzten Probefahrt grad was probiert.

    Ich habe den Drucksprungschalter ausgesteckt, ich wollte sehen, was passiert, denn der ist ja auch für eine Anreicherung bei Drucksprüngen zuständig.

    Aber da hat sich gar nichts verändert, das wurde nicht zur Kenntnis genommen.

    Ich kann auch das Kaltstartventil und den Zusatzluftschieber abstöpseln, das juckt den Motor gar nicht, der läuft dann so gut und so schlecht wie vorher.


    Gruß

    Juergen

    Nabend,

    musste erst nachschauen, was so ein Rauchgerät überhaupt ist. Habs aber verstanden.

    Also, dann kommt so ein Ding auch noch her.


    Wie ist denn das hier im Forum mit Werkzeugverleih, also ich mein da so Spezialwerkzeug.

    Wenn es hier jemanden gibt, der das beruflich macht, dann will ich dem nicht in die Parade fahren.

    Wenn aber nicht, dann könnte ich auch anbieten, daß ich diese Benzindruckmeßvorrichtung gegen Spende ans Forum und Übernahme der Versandkosten verleihe.

    Mir wurde ja auch geholfen, vielleicht wäre das eine Idee.


    Gruß

    Juergen

    Stauscheiben-Prüfung nach Seite 25-46.

    Ich habe nicht den Eindruck, daß da was hakt.


    Ich finde es auch komisch, daß das exakt nach der Winterpause aufgetreten ist. Auf der Fahrt ins Lager war gar nichts.

    Das Auto wird ja nur im Sommer bei gutem Wetter gefahren, Saison 04-10.

    Überwintern tut es in einer gemieteten Scheune. Auf der Hinfahrt letztes Jahr keine Auffälligkeiten.

    Im Frühjahr bei der Abolung mussten wir die Batterie überbrücken, die hatten wir zwar ausgebaut und zuhause auch am Ladegerät gehabt, aber die war trotzdem schwach.


    Auf dieser Fahrt schon haben wir bemerkt, daß er beim Schalten ruckt.


    Die Zündkabel hab ich im Dunkeln mal mit der Sprühflasche mit Wasser besprüht, ich fand keine irrgelaufenen Zündfunken.

    Zündspule usw. ist natürlich von unbekanntem Alter, da mußten wir noch nie ran. Wir haben das Auto jetzt 10 Jahre.

    Danke, den RepLeitfaden hab ich seit der PN jedesmal, wenn ich in den Einsatz gehe, offen. Danke dafür.

    Ich hab halt nun auch nicht durchgehend am Golf gearbeitet, es kommt immer wieder mal was dazwischen, deswegen die Lücken.


    Im RepLeitfaden werden mehrfach "Werkzeuge" verwendet, auf die ich halt keinen Zugriff habe und improvisieren muß. Die "Prüfbox 1598" ist auch so ein Geheimnis.

    Was ich aber mit dem Multimeter hinbekomme, habe ich gemacht.


    Aber zum Auto:

    Was mir noch so aufgefallen ist, es kommt mir zwar komisch vor, aber:

    Ich habe fast den Eindruck, daß es mit jeder Probefahrt schlechter wird.

    Es sind ja zwei Steuergeräte und Lambdasonden hier, die ich schon mehrfach wechselweise verwendet habe. Die Kerzen sehen meiner Meinung nach nicht so schlecht aus, eine hab ich ja mal fotografiert, die anderen sehen genauso aus.


    Ich bin heute nach der Druckmessung wieder gefahren. Es war die alte Lambdasonde drin, ich hatte beide Steuergeräte dabei. Die Ausfahrt mit Steuergerät 2 begonnen, unterwegs das Gerät gewechselt und mit Steuergerät 1 heimgefahren.


    Mir kommts echt so vor, als würde das immer schlechter werden. Anfänglich waren die Aussetzer ja nur beim Ausdrehen der Gänge beim Hochschalten vorhanden, dann konnte ich die irgendwann durch Gasstöße provozieren und auch das wurde heute irgendwie schlechter.

    Die Ruckelei tauchte heute auch beim gemässigten Beschleunigen auf, wenn ich den Karren dann ein bisschen habe schieben lassen und ganz langsam aufs Gas bin, konnte ich auch wieder schnell fahren.


    Es wirkt, als stirbt hier was auf Raten und zwar etwas, das ich noch nicht auf dem Schirm habe.

    Das hatten acki und ich schon zu Anfangs geraten mit dem prüfen des System- und Steuerdruckes.

    Damit hättest Dir evtl viel Zeit und Sucherei erspart bis jetzt. ;)


    Du kannst Dir in einer Hydraulikbude ein Messgerät dazu nach Anleitungen/Zeichnungen aus dem web anfertigen lassen.

    Alternativ gibt es entsprechend fertige Sätze in diversen Verkaufsportalen.

    Hallo,


    so, heute ist diese Druckmessdose mit den Schläuchen angekommen.

    Angeschlossen nach Anleitung, vom Mengenteiler zum Warmlaufregler.

    Nach Anleitung den Warmlaufregler und den Zusatzluftschieber abgesteckt.

    Motor angelassen.


    Steuerdruck kalt 1,0 bar bei 21°

    Systemdruck kalt: 5,0 bar


    Dann den Zusatzluftschieber und den Warmlaufregler wieder elektrisch angeschlossen und den Motor neben einer Stopuhr weiterlaufen lassen.

    Habe die Werte 20-sekundenweise mitgeschrieben, aber so genau brauchen wir das nicht.

    Der Steuerdruck stieg an

    nach 1 Minute: 2,2 bar

    nach 2 Minuten: 2,8 bar

    nach 3 Minuten: 3,2 bar

    nach 4 Minuten: 3,4 bar

    nach 5 Minuten: 3,6 bar

    nach 6 Minuten: 3,6 bar


    Ab dann tat sich nichts mehr, der Wert blieb stehen.

    Systemdruck war auch warm bei 5 bar.


    Die Wicklung des Warmlaufreglers hatte 22 Ohm, Stromversorgung in Ordnung.


    Haltedruck lies ich danach stehen, nach 10 Minuten waren es 2,3 bar.


    Gruß

    Juergen

    Update von heute:

    Der Temperaturfühler (unten in dem Alustutzen) ist heute angekommen und wurde auch getauscht.


    Das Verhalten des Motors hat sich etwas verändert, aber das Problem ist noch nicht weg.


    Nach dem Erststart (also kalt) habe ich sofort das Taktventil abgehört. Es tickert relativ laut (Körperschallmethode). Taktverhältnis so bei 7 Volt.

    Dann bin ich gefahren.

    Es gibt kalt ein minimales Ruckeln, das sich eher etwas nach Zündung anfühlt, es erinnert mich sehr an das Magerruckeln bei einem anderen Auto mit KE-Jet. Es ist ganz leicht, aber es ist da.

    Wenn das Auto warm ist, kann ich die Verschlucker wieder provozieren. Entweder durch Ausdrehen (über 4000) beim Hochschalten oder wenn ich im hohen Gang ein paarmal kräftig aufs Gaspedal gehe. Dann stottert der Motor rum und wird erst wieder, wenn ich komplett vom Gas gehe, etwas rollen lasse und dann wieder "normal" fahre.


    Nach der Probefahrt habe ich noch mehrmals am Taktventil gehorcht. Das Ventil ist kurz nach Motorstart gut hörbar (mit dem Schraubendreher) und es wird, wenn der Motor warm ist, nach dem Start nach bis zu 20 Sekunden leiser. Das hatte ich ja schon mal beschrieben, aber jetzt taktet es weiter, nur ganz leise. Das Taktverhältnis ist dann bei 12Volt.


    Also beschafffe ich mir jetzt so ein Benzindruckmeßgerät. Gibt es ein Forumsgerät, das man gegen Spende und Versandkosten leihen kann oder kaufen wir uns alle selber dieses Manometer?


    Gruß

    Juergen

    Ich hab nochmal die Zeiten gestoppt, bis das Taktventil stehen bleibt.


    Der Motor war noch handwarm, beim ersten Test dauerte es 1Minute34Sekunden.

    Ich hab ihn dann ein paar Minuten stehenlassen, dann nochmal probiert, da waren es nur noch 19 Sekunden

    Dann hab ich ihn eine halbe Stunde stehenlassen, dann waren es 45 Sekunden.


    Spricht also gegen eine zeitabhänige Sache, sondern eher eine temperaturabhängige Sache.

    Also, vielleicht kommt heut der Erkenntnisgewinn.

    Ich habe heute:

    Verteilerkappe erneuert, Verteilerfinger erneuert.

    Das Steuergerät der Lambdasondensteuerung getauscht, die alte Lambdasonde wieder drin.

    Im Luftfilter war ich auch

    Soweit keine Auffälligkeiten.

    Von den Temperaturschaltern und auch bei der Zündspule habe ich die Steckkontakte gereinigt, die Stecker in Essigessenz gehabt und das alles wieder zusammengebaut.


    Nun habe ich das Taktventil ausgebaut und einfach mal direkt bestromt.

    Das Ventil selbst würde schalten. Ich wollte außerdem auch mal hören, wie laut das schaltet, aber so laut ist das gar nicht.

    Habe es wieder eingebaut und das Ventil konnte ich dann mit einem Schraubendreher abhören, sonst hört man das kaum, der Karren dröhnt leider ein bisschen. Man spürt es aber auch, wenn man das Ventil anfasst.

    Also, das Ventil ging auch im Auto.

    Der Taktwert lag bei 7 Volt (am freien Stecker).


    Dazwischen bin ich immer wieder mal gefahren, aber es änderte sich nichts, das Ruckeln bleibt, das Verschlucken kann ich auch noch provozieren.


    Dann habe ich den Sicherungskasten raus und alle Relais mal kurz 85 zu 86 bestromt, die gehen alle.


    Und zum Schluß fiel mir was auf.

    Ich habe also mit der Körperschallmethode das Taktventil abgehört und wartete bewußt etwas ab. Mir war ja auch aufgefallen, daß das Auto anfänglich andere Meßwerte (Taktsignal und auch Lambdasonde) hat. Und dann schaltet irgendwas, das merkt man auch, entweder ist da ein Kaltlaufregler oder irgendwas zeitgesteuertes im Dienst.

    Und als ich dem Taktventil so beim Takten zuhöre, wird das Ventil plötzlich immer schneller und dann steht es. Ich weiß nicht, ob in Auf oder Zu, aber reproduzierbar ist, daß das Taktventil nach dem Anlassen des Motors taktet und dann so nach geschätzt zwei Minuten stehenbleibt.

    Dann geht auch der Spannungswert auf 12 Volt (am freien Stecker).


    Thermozeitschalter? Der lässt sich leider so schlecht prüfen, Widerstand unendlich im warmen Zustand, hab ihn noch nicht ausgebaut. Kühltruhe wäre eine Idee. Wäre das ein heißer Kandidat?


    Gruß

    Juergen

    Hallo,


    update:

    Habe heute eine neue Lambdasonde montiert.

    Jetzt macht das Auto dieses Verschlucken nicht mehr, aber es ruckelt, wenn man gleichmäßig fahren will. Nicht stark, aber spürbar.


    An der neuen Lambdasonde messe ich bei heißem Motor 0,85V, am Tastsignal für das Taktventil messe ich 0 Volt (also an diesem weißen Stecker), das Taktventil macht nichts.


    Ich tausch jetzt die Sonden nochmal, ob ich das vorherige Verhalten provozieren kann.


    Aufgetreten ist dieses Verschlucken übrigens nach der Winterpause, schon auf der ersten Fahrt ist das aufgefallen. Letztes Jahr war das nicht. Dies nur der Vollständigkeit halber.


    Update21:45.

    Habe die Lambdasonde nochmal zurückgetauscht, es ist wieder die alte Sonde drin. Diese zeigt jetzt auch die 0,85V, am Tastsignal messe ich tatsächlich nichts mehr, 0V.

    Das Taktventil macht nichts, der Motor war warm. Kalt weiß ich noch nicht. Wenn ich das TAktventil berühre, spüre ich nichts.


    Das Ruckeln, das er jetzt macht (das Verschlucken ist ja verschwunden) ist relativ gleichmäßig, nicht besonders stark, aber vorhanden. Bei gleichmäßiger Fahrt fällt es am deutlichsten auf, aber das Ruckeln ist auch beim Beschleunigen da.

    In der Art kenne ich es eher von der Zündanlage, deswegen hab ich die Kerzen nach einer flotten Fahrt nochmal raus.

    So richtig überfettet sehen die mir nicht aus.


    Ich hab jetzt im Dunkeln nochmal den Motor laufen lassen und mit einer Sprühflasche die Zündkabel angesprüht. Wilde Funken habe ich aber nicht entdeckt.


    Gruß

    Juergen

    Ein Nachtrag noch, weil ich grad die Messung noch gemacht habe, dann ists aber gut für heut, ich hab erstmal keine Idee mehr.


    Ich habe an diesem Stecker mit den Kabelfarben blau/weiß und braun zwei verschiedene Werte gemessen.

    Wenn der Motor frisch gestartet wird, messe ich dort 7 bis 8 Volt. Dann läuft der Motor eine Weile und nach kurzer Zeit, keine Minute vielleicht, messe ich dort dann 12,45 Volt.

    Der Zeitraum scheint immer gleich zu sein, ich habs ein paarmal probiert.


    In der Zeit, in der ich 7 bis 8 Volt messe, glaube ich auch das Taktventil surren zu hören, in der Zeit, in der ich 12,45 Volt messe, würde ich sagen, daß das Surren des Taktventiles verschwunden ist.


    So langsam denke ich an die Lambdasonde.


    Nachtrag: Ich hab grad die Lambdasonde mal abgesteckt und den Motor laufen lassen. Da höre und spüre ich das Taktventil deutlich. Wenn ich die Sonde wieder anstecke (lasse den Motor durchlaufen) geht das Taktventil scheinbar in einen Vollausschlag.

    Ist reproduzierbar.

    Der Spannungswert am Prüfstecker geht dabei mit.

    Danke.


    Zwischenstand: Habe mich jetzt mit einem besseren Schaltplan und Forumssuche durch einige Punkte durchgearbeitet.

    Der Druckschalter in der Unterdruckleitung funktioniert.

    Die Thermoschalter scheinen zu funktionieren.

    Das Taktventil höre ich nicht, mir ist aber nicht klar, wie deutlich man das hören sollte.


    Am Saugrohr oben links (von vorne gesehen) ist ein loser Stecker mit den Kabelfarben blau/weiß und braun. Das wurde als Prüfstecker für das Tastverhältnis des Taktventils benannt. Hier habe ich nach einer Meßanleitung mit einem Multimeter gemessen.

    Die Anleitung sagte, daß man da nur einen gemittelten Wert ermitteln könnte und wenn das Multimeter träge ist, man einen nahezu konstanten Wert erhalten würde.

    Allerdings sprach diese Messanleitung von Werten unterhalb 10 Volt.

    Wenn ich auf diesen Meßanschluß gehe, dann bekomme ich bei warmen Motor 12,45 Volt angezeit, mit nahezu keiner Schwankung.

    Ob das Taktventil was tut, weiß ich nicht, es summt jedenfalls wenn überhaupt, dann nur ganz leise. Widerstandsmessung der Spule des Ventils kann ich grad noch machen, wie es in der umfangreichen Anleitung steht.


    Aber eigentlich scheint das Signal zum Taktventil hin schon seltsam.

    Also, ich wollte das nun angehen.

    Bin nochmal gefahren, um das Stottern genau zu beschreiben zu können.

    Im kalten Zustand merkt man gar nichts, das Auto geht so ca. 10 bis 15 km völlig normal.

    Daß er mir generell etwas fett eingestellt vorkommt, hatte ich erwähnt.


    Wenn der Motor richtig warm ist, dann kann ich nach dem Schaltvorgang das Stottern provozieren.

    Es tritt nur auf, wenn ich den Motor etwas hoch drehe, also erst nach ca. 4000 Umdrehungen schalte und dabei vorher Vollgas gegeben habe.

    Wenn ich langsam hochdrehe, tritt das stottern nicht auf.

    Da Stottern tritt auch nicht auf, wenn ich nicht schalte. Also wenn ich draufbleibe, auch bis über 4000 und dann vom Gas runter- und gleich wieder draufgehe, stottert der Motor nicht.

    Ich muß dazu schalten, um das hinzubekommen.


    Tankventil habe ich gefunden. Wenn ich den Motor im Leerlauf laufen lasse (warm) und das Tanktventil abstecke, passiert gar nichts, der Motor nimmt das nicht zur Kenntnis. Ich weiß aber nicht, ob er das müsste.

    Und dann hab ich mir mal die Temperaturgeber angeschaut.

    Leider ist der Schaltplan, der mir zur Verfügung steht, irgendwie unbrauchbar. Ich dachte, ich könnte mit dem Schaltplan anhand der Kabelfarben zumindest feststellen, welcher Geber welche Funktion hat. Aber es stimmt keine einzige Kabelfarbe, somit kann ich das so nicht zuordnen.


    Im Stutzen vorne sitzen drei Geber. Der eine eindrahtige Geber, die Nr. 2 hätte ich für die Temperaturanzeige in Verdacht, allerdings reagiert das Instrument innen nicht darauf, wenn ich das Kabel abziehe. Das kenne ich anders, ich kenne es so, daß das Instrument auf Vollausschlag geht, wenn man das Kabel gegen Massen hält, aber da passiert gar nichts, das Instrument bleibt stehen.


    Somit meine Frage zu dem Gebern, ich hab sie mal fotografiert.

    Was ist Nr. 1, 2 und 3?

    Dem letzten Beitrag von acki entnehme ich, daß Nr. 3 = Thermoschalter für das Festkennfeld im Kaltlauf.

    Wozu sind dann die anderen Beiden?

    Es gibt ja noch einen Thermozeitschalter, das könnte Nr. 1 sein.


    Gibt es einen brauchbaren Schaltplan für den Motor? Meiner taugt nix.


    Und zum Taktventil nochmal: Kann man die Funktion prüfen? Wenn ich es anfasse (Motor läuft) spürer ich nichts, wenn ich mit dem Schraubendreher drangehe und versuche, da was abzuhören (Körperschall), höre ich ein Tickern, aber es könnte sein, daß das auch noch von woanders her kommt.

    Wenn ich das an- oder abstecke, passiert gar nix.


    Gruß

    Juergen

    ...

    Der JH hat eine KE-Jetronic mit elektronischen Komponenten wie Sensoren und Steuergerät. Deshalb unbedingt auch den Temperatursensor sowie die Lambdasonde und auch auf Undichtigkeiten im Abgas- sowie Ansaugtrakt prüfen

    Bist Du Dir da sicher? Ich würde sagen, nach RepHandbuch ist das eine K-Jet mit Kat, oder eine KA-Jet. Wo soll denn das Steuergerät sein? Im Wasserkasten oder im Innenraum?