Wir sind dabei, uns abzukehren von den Blassen und Unterdrückten, und den Worten, die sie sagen,
die wir eh nicht verstehen werden. Nimm es nicht einfach hin, das das, was gerade geschieht, bloß das Leid anderer ist.
Denn dann wirst du feststellen, das Du beim Wegschauen mitmachst.
Es ist eine Sünde, dass irgendwie das Licht sich in Schatten verwandelt und sein Leichentuch über alles wirft, das wir gekannt haben.
Nicht gewahr, wie deren Schar gewachsen ist, angestachelt von steinharten Herzen.
Könnten wir herausfinden, dass wir ganz alleine sind. Im Traum der Stolzen auf den Flügeln der Nacht als der Tag anbricht.
Dort, wo die Sprachlosen sich Im stummen Einverständnis vereinen. Und Worte gebrauchen, die du seltsam finden würdest.
Und wie gebannt schauen, während sie die Flamme entfachen. Fühle den neuen Wind der Veränderung auf den Flügeln der Nacht.
Kein Abwenden mehr von den Schwachen und den Ermatteten. Kein Abwenden mehr von der inneren Kälte.
Nur eine Welt, die wir alle teilen müssen Es reicht nicht, bloß daneben zu stehen und zu starren.
Ist es denn bloß ein Traum, dass es kein abwenden mehr geben wird?

