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2H Motor komplett überholen

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  • 2H Motor komplett überholen

    Hallo Leute!

    Ich möchte meinen 2H Motor komplett überholen.

    Was sollte man alles machen?... ich red da nicht nur von Dichtungen neu geben.. sondern arbeiten wie honen, pleuellager neu... usw..

    geld spielt keine rolle.. also bitte keine antworten mit "kauf dir einen guten gebrauchten"..

    kann mir jemand mal bitte was zusammenschreiben??

    eventuell auch was ca. der preis wäre..
    zerlegen und zusammenbauen kann ich selber...

    danke!

    mfg chri

  • #2
    Gib den zerlegten Block zu einem Motoreninstandsetzer.
    nur so kannst du sicher sein, dass die Lager, Kolben auch zu den bearbeiteten Maßen passen.

    um ein paar Hundertstel hat man sich schnell vermessen und dann folgt direkt der nächste Motorschaden.

    dazu den Kopf machen lassen und alles selbst zusammen schrauben. Das ist noch schwer genug und spart auch viel Geld.
    Viele Grüße Horst


    Herr, bewahre mich vor dem naiven Glauben, es müsste im Leben alles glatt gehen. Schenke mir die nüchterne Erkenntnis, dass Schwierigkeiten, Niederlagen, Misserfolge, Rückschläge eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind, durch die wir wachsen und reifen.

    Antoine de Saint-Exupéry

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    • #3
      Wenn du eine komplett reviesiun machen möchtes heißt dies das alle Dichtungen,Simmeringe,erneuerst,Kurbelwelle raus,Kolbenziehen,Kolbenringe,Pleulager neu,am Kopf alle Ventile mit Schaftdichtungen erneuern.
      Die Kupplung sollte auch kommen und den Simmering am Getriebe nicht vergessen!
      Des weitern soltes du auch die Anbauteile erneuern wie WAPO,Wasserstutzen,Zündgeschirr.

      Du suchts dir also alle Preise für die Teile und holst dir ein Angebot vom Motoren instandsetzer für das Honen und prüfen mit eventulen härten und schleifen der KW.

      Alternativ solltes du darüber nachdenken dir einen Rumpfmotor im Austausch zukaufen und nur den Kopf in eigenregie überholst.

      Alles eine "Kosten-Nutzenfrage" würde ich mal sagen.

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      • #4
        danke für die antworten!

        folgendes hab ich vergessen hinzuzufügen:

        voriges jahr hab ich div. arbeiten am kopf durchgeführt:

        - kopf geplant
        - ventile neu eingeschliffen und gereinigt.
        - neue ventilschaftdichtungen
        - neu hydros
        - alle dichtungen am kopf neu
        - neue zylinderkopfdichtung

        leider hab ich die ventilführungen nicht gewechselt... dies werd ich aber diesmal mitmachen.

        als ich den kopf herunten hatte konnte ich nur mehr einen leichten kreuzschliff an den laufflächen wahrnehmen... längstrillen hatte ich keine.

        des weiteren bringe ich einfach keinen optimalen öldruck zusammen... laut anzeige: (warm) vollgas: 2.8 bar, leerlauf grad mal so ca. 0.5 bar. oder sogar noch weniger.. lampe geht aber nicht an.

        richtwert bei 80 grad und ca 2000 u/min: 2.3 bis 2.5 bar... was ja im rahmen ist...
        kaltstart: max. 4 bar...

        alle öldruckschalter neu
        ölpumpe geprüft.. alles in ordnung. neues öl.
        trotzdem nicht besser.

        kann dann ja wohl nur die pleuellager sein die durchlassen oder?

        bzgl. ölverbrauch ist mit 15w40 besser geworden jedoch muss ich immer wieder nachfüllen... auch nachfahren sagen mir immer wieder, dass er beim schalten nebelt. schätz einmal die ölabstreifringe hinüber.. da am 4 zylinder die kerze schwarz und ablagerungen aufweist..

        dies sind die gründe warum ich da mal was machen werde von grund auf.

        km stand laut tacho: ca. 175000km, jedoch glaub ich dass nicht wenn man sich die laufflächen anschaut..


        kopf überholen ist mir eig. klar.. mir gehts jetz eig. nur um den rumpf.

        folgendes wär da zum überlehen:

        - zylinder bohren auf nächste übermaß und honen
        - neue übermaßkolben und kolbenringe
        - pleuellager neu
        - kurbelwellenlager neu
        - div simmeringe usw..

        gibts da vl noch sachen wie kurbelwelle vermessen oder so, an die was ich nicht denke...??

        danke

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        • #5
          Deine Grundüberlegung ist schon richtig . Fragt sich halt ob Du die Werkzeuge fürs vermessen der BAuteile hast .
          Du musst zum bohren, hohnen eh zum Instandsetzer.

          Du kannst also alles zerlegen, nimmst die Teile mit zum Instandsetzer, dieser schaut sich das an und misst, ob evtl auch die Kurbelwelle auf Untermaß geschliffen werden muss .
          Der bestellt Dir dann auch die passenden Untermaß-Lagerschalen und auch die passenden Übermaß Kolben , bzw. nennt Dir die Maße die Du zu besorgen hast .

          Wenn neu, dann auch eine neue Ölpumpe und kompletten Dichtsatz für den Motor .....


          G1C EZ 1980 Ex JB,KR,9A... aktuell noch 1.8T genaueres hier:http://www.golfcabrio.de/forum/rund-ums-cabrio/galerie/umbauberichte/1384-ulridoseins-1-8t-bremsen-und-k%C3%BChleroptimierung
          London ist immer einen Abstecher wert (Jack the Ripper)

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          • #6
            ok super..

            ja vermessen lass ich sowieso beim instandsetzer.

            kann es sein dass ich vl keine neuen kolben brauche sonder nur neu gehont wird oder werden da automatisch neue kolben genommen..??. beim honen wird ja auch material abgenommen..

            die teile besorg ich mir natürlich selber..
            zusammenbauen tu ich auch selber...

            hab gelesen dass man neue muttern für die pleuelstange braucht.. sa dehnmuttern?? stimmt das?

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            • #7
              Ob Du neue Kolben brauchst oder nicht, wird das Vermessungsprotokoll ergeben. Die Bohrungen werden in (mindestens) drei verschiedenen Höhen vermessen; sollte ein Messwert dabei aus der Toleranz für das Nullmaß (-> Leitfaden Motor Mechanik) fallen, wird erst dann ein seriöser Instandsetzer empfehlen, auf eines der nächsten Übermaße zu bohren. Nachhonen geht in der Regel auch ohne neue Kolben (diese werden übrigens auch vermessen), nur neue Kolbenringe verstehen sich dann von selbst.
              Wenn Du das noch nie gemacht hast, empfehle ich dringend, die Montagearbeiten der Baugruppen vom Instandsetzer vornehmen zu lassen. Außerdem sollte man fein zuhören, was dieser rät. z.B. sollte man ruhig der Nebenwelle bzw. deren Lager Beachtung schenken und "hinter" den Froststopfen reinigen lassen. Je nachdem, was man machen will, könnte man auch über gewisse Optimierung sprechen, z.B. die Ventilsitze bearbeiten oder -wenn ggf. sowieso neue Ventile fällig werden- gleich größere zu nehmen.
              Alltagsauto: 1993er Golf I Cabriolet Sportline (flashrot), Alltagsoldie: 1983er Polo GT Coupé mit H (diamantsilber), Restauration: 1987er Polo GT G40 (schwarz), im Aufbau: 1991er Polo G40 (schwarz), 1987er Öko-Polo D.i.-G40 (alpinweiß), 1986er Polo GT G40 von Volkswagen Motorsport (schwarz)

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